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Fürstengruft wieder mit Teil der Originalausstattung

Eine große Bibel ziert den Kapellenraum der Fürstengruft auf dem Historischen Friedhof von Weimar. Gestiftete war sie 1861 von Preußens Königin Augusta (1811-1890) wieder. Die Heilige Schrift ist jetzt zusammen mit zwei tönernen Kandelabern sowie einer Kirchenbank mit Engelsköpfen in der museal neugestalteten Kapelle zu sehen.

Augusta, eine Schwester des Großherzogs Carl Alexander, hatte die Stücke für die Familiengruft gestiftet. Die Bibel war erst im vergangenen Jahr von Mitarbeitern der Herzogin Anna Amalia Bibliothek identifiziert worden.
Allerdings wird im Kapellenraum nicht das Original gezeigt, sondern eine gleichwertige Bibel, die, wie das Original, 1861 im Verlag Julius Bädeker erschienen ist.

Die Fürstengruft auf dem Historischen Friedhof, Am Poseckschen Garten, ist keine „gewöhnliche“ Begräbnisstätte einer Fürstenfamilie: Seit 1832 stehen dort die Sarkophage der beiden Dichter der Weimarer Klassik, Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller, neben den Särgen der Großherzogsfamilie. (01/02/11; Quelle: Klassik Stiftung Weimar)

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