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Gedenkstätte Sachsenhausen wird umgestaltet

Nach jahrelangem Stillstand ist die Umgestaltung der Gedenkstätte Sachsenhausen (Oberhavel) worden. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich begannen am Mittwoch die Bauarbeiten dafür. Im Jahr 2012 will die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten das Projekt beenden. Damit soll die historische Lagerstruktur wieder erkennbar gemacht werden, wie der Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Günter Morsch, sagte.

Die Neugestaltung der Freiflächen sei der letzte Baustein des 1998 entwickelten Architekturkonzeptes. Unter anderem sollen die Standorte der mehr als 60 Baracken mit Schotterflächen und einem Stahlrahmen markiert werden. Die Ringmauer, die bislang den Blick auf die erhaltenen Originalbaracken und das Gelände verwehrten, soll bis auf den Sockel abgetragen werden. Elemente wie der Obelisk mit Aufmarschplatz, Rednertribüne und Fahnenmasten sollen hingegen erhalten bleiben.

Das Projekt wird vom Bund mit rund 2,6 Mio. € unterstützt. Die Umgestaltung des rund 400 Hektar großen Geländes begann bereits 1993, aber ein Streit unter Fachleuten führte zu einem Baustopp. Nach Ende der Bauarbeiten sollen sowohl Spuren der Nazizeit als auch bauliche Veränderungen der DDR-Jahre auf dem ehemaligen KZ-Gelände sichtbar sein. (21/01/11; Quelle: Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten)

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