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Global Young Faculty installiert einen interreligiösen Pavillon in der Essener Innenstadt
Nachwuchswissenschaftler der Arbeitsgruppe „Kultur und Gesellschaft“ der Global Young Faculty thematisieren in ihrer Ausstellung Sondernutzung die Herausforderungen und Potentiale religiöser und kultureller Vielfalt in der Metropole Ruhr. Dazu wird von ihnen auf dem Willy-Brandt-Platz am kommenden Freitag ein Pavillon installiert, in dem Ergebnisse studentischer Lehrforschungsprojekte ausgestellt werden.

Projekt Sondernutzung / Foto: Stiftung Mercator
Die Vielfalt von religiösen Gruppen und Gemeinschaften in unserer Gesellschaft betrachten die Wissenschaftler als kulturelle Ressource und kreatives Potential. In der Installation Sondernutzung wird dieses Thema sowohl inhaltlich als auch provokativ-künstlerisch aufgegriffen. Einerseits werden den Besuchern des Pavillons multimedial verschiedene Informationen zu kulturellen und religiösen Gruppen und Strömungen im Ruhrgebiet geboten, andererseits soll das erschaffene religiöse Objekt durch seine künstlerische Konzeption Passanten für diese Thematik sensibilisieren. Die Reaktionen der Passanten auf die Installation Sondernutzung, als materiell manifestiertes Symbol der kulturell-religiösen Vielfalt, werden in einem Kurzfilm festgehalten.
Sondernutzung ist das zentrale Projekt von sechs Nachwuchswissenschaftlern der Global Young Faculty-Arbeitsgruppe „Kultur und Gesellschaft“. Sie sind institutionell an unterschiedlichen wissenschaftlichen Einrichtungen und in diversen Netzwerken im Ruhrgebiet beheimatet, unter anderem der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund sowie dem „Network on Urban Research in the European Union“ in Duisburg. Weitere Nachwuchswissenschaftler aus der Gruppe „Kultur und Gesellschaft“ widmen sich einem thematisch verwandten Thema und werden vom 30.09.-01.10.2010 eine Konferenz zum Thema „Sprache und Integration“ am Getrud-Bäumer Berufskolleg in Duisburg ausrichten. (15/09/10, Quelle: Stiftung Mercator)



