topad


Akteure & Konzepte

Projekte & Programme

Götz Werner gibt sein Vermögen an Stiftung

Der Gründer der dm-Drogeriemärkte, Götz Werner, hat seine Unternehmensanteile an eine gemeinnützige Stiftung gegeben. Seine sieben Kinder werden somit nicht Eigner an dem Konzern, wie der Unternehmer in einem Interview sagte. "Meine Kinder leiden deswegen nicht. Im Gegenteil, die werden gefördert, indem sie sich selbst beweisen müssen." Kinder hätten einen Anspruch einen guten Start ins Leben, sagte Werner. "Aber nicht darauf, dass Eltern für den lebenslangen Wohlstand ihrer Nachkommen sorgen."

In der Sonntagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) kritisierter er zugleich die Hartz IV-Gesetzgebung. Nach Ansicht von Werner ist Hartz IV gleichzusetzen mit einem “offenen Strafvollzug”. Zudem verstoße die Regelung gegen die Verfassung: “Hartz IV verstößt gegen mehrere Artikel im Grundgesetz: Zwangsarbeit ist verboten, die freie Berufswahl garantiert, ebenso Niederlassungs- und Wohnungsfreiheit”, so der DM Chef gegenüber der Zeitung.

In diesem Zuge warb der Ökonom Prof. Götz Werner auch für die Einführung eines “Bedingungslosen Grundeinkommen”. Der Unternehmer nutzte in der Vergangenheit immer wieder seine Popularität, um für das Modell in zahlreichen Vorträgen und Büchern zu werben. In der FAZ forderte er erneut ein Grundeinkommen von 1.000 € pro Monat für jeden Menschen, unabhängig ob jemand eine Arbeitsstelle hat oder nicht. (16/08/10; Quelle: FAZ)
Lesen Sie auch das Interview mit Götz Werner in Stiftung&Sponsoring Ausgabe 3/2009

Zur Übersicht "Akteure & Konzepte // Projekte & Programme"