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grips gewinnt fördert weitere 110 Jugendliche

Mit dem Bildungsprogramm der Joachim Herz Stiftung und Robert Bosch Stiftung sind die Schüler auf dem besten Weg zum (Fach-)Abitur. Der dritten Jahrgang zeichnet sich erneut durch überdurchschnittliches Engagement und gute Noten aus.

e besonderen Stärken trotz schwieriger Lebensumstände sollen besser gefördert werden: 72 Mädchen und 38 Jungen aus Berlin (36), Brandenburg (9), Bremen (12), Hamburg (27), Mecklenburg-Vorpommern (6), Sachsen-Anhalt (10) und Schleswig-Holstein (10) wurden heute in der Hamburger Handelskammer in das Stipendienprogramm “grips gewinnt” aufgenommen.

Sie sind der dritte Jahrgang des 2011 gestarteten Schülerstipendiums der Joachim Herz Stiftung und der Robert Bosch Stiftung. Mit “grips gewinnt” unterstützen die Stiftungen engagierte und leistungsstarke Jugendliche ab der achten Klasse auf ihrem Weg zum (Fach-)Abitur. Persönliche Betreuung, Kultur- und Bildungsangebote sowie eine finanzielle Förderung helfen ihnen dabei, soziale, finanzielle oder kulturelle Hürden zu überwinden.

Die 110 Stipendiaten bei der Begrüßungsfeier in der Handelskammer Hamburg
Foto: Andreas Klingberg/Joachim Herz Stiftung


Laut Bildungsbericht 2012 wachsen 29% aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland in einem bildungsfernen Elternhaus, einer finanziellen oder einer sozialen Notlage auf. Die Konsequenzen sind oftmals schlechtere Startbedingungen für den Bildungs- und Lebensweg.

“Begabte junge Menschen müssen die Unterstützung erhalten, die sie brauchen und nicht nur die, die sie sich leisten können”, sagt Dr. Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung. “Der Bildungserfolg junger Menschen wird noch viel zu häufig von der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Eltern bestimmt. Mit ‘grips gewinnt’ wollen wir zu mehr Bildungsgerechtigkeit beitragen und uns für faire Startbedingungen einsetzen.”

Petra Herz fasst die persönliche Komponente des Programms zusammen: “Die individuelle Förderung macht ‘grips gewinnt’ so einzigartig: Jeder Schüler ist anders, braucht Unterstützung in ganz spezifischen Fragen. Uns liegt wirklich die Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen am Herzen, denn so fördern wir die Übernahme von Verantwortung in der und für die Gesellschaft.”

486 Schülerinnen und Schüler haben sich auf die insgesamt 110 Stipendienplätze beworben. Etwas mehr als die Hälfte der Stipendiaten besucht das Gymnasium (52), danach folgen die Gesamtschule und die Stadtteilschule (ehemals Haupt- und Realschule in Hamburg). 80% der Stipendiaten stammen aus nichtakademischen Elternhäusern.

(4.9.2013 | Quelle: Robert Bosch Stiftung)

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