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Akteure & Konzepte

Projekte & Programme

Hamburger Stiftungen engagieren sich für die Universität ihrer Stadt

Jetzt handeln sieben Hamburger Stiftungen gemeinsam für die Universität ihrer Stadt. Zusammen unterstützen die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., die Hamburgische Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve, die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung, die Hermann Reemtsma Stiftung, die Joachim Herz Stiftung, die Körber-Stiftung sowie die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius die Universität Hamburg.

Die Stiftungen setzen ein Zeichen des Bürgersinns: Sie unterstützen konkrete Projekte, die die Qualität der Lehre steigern und den wissenschaftlichen Nachwuchs stärken – gleichzeitig wollen sie auch andere Akteure motivieren, sich für die Universität Hamburg zu engagieren.

Petra Herz, Vorstandsvorsitzende der Joachim Herz Stiftung, unterstreicht im Namen der beteiligten Stiftungen: „Die Hamburger Universität hat ein Zukunftskonzept, das uns Stiftungen überzeugt. Im Mittelpunkt steht dabei ihre nachhaltige Entwicklung. Präsident Prof. Dr. Dieter Lenzen ist ideenreich und liefert der Hochschule und der Stadt wichtige Impulse. Wir unterstützen hervorragende Projekte der Universität, auch weil wir vom Erfolg seiner Arbeit überzeugt sind. Gemeinsam wollen wir die Universität voranbringen.“

Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung, ergänzt: „Die Universität Hamburg gründeten Hanseaten im Geiste des Bürgersinns. Immer wieder haben Mäzene und Stiftungen sie unterstützt und begleitet. Nun setzen sieben Stiftungen gemeinsam ein Zeichen. Die Universität Hamburg hat hohes Potenzial. In ihre Neuausrichtung, in die Qualitätsverbesserung der akademischen Lehre zu investieren, ist wichtig für ihre Perspektive. Unser Bekenntnis soll anstecken und zeigen: Wir handeln gemeinsam und gezielt, damit die Universität ihre Aufgaben zukunftsgerecht erfüllen kann.“

Beispielhafte Projekte:

“Schreiblabor Mehrsprachigkeit”
Die Zahl der Studierenden mit Einwanderungsgeschichte wächst, die Studierendenschaft wird zunehmend kulturell heterogen – auch in Hamburg. Mehrsprachigkeit ist eine wichtige Ressource, die Studierende mit Migrationshintergrund auszeichnet. Die Mehrsprachigkeit zu nutzen und für den Studienerfolg einzusetzen, ist wichtig. Anspruchsvolle wissenschaftliche Texte zu verfassen, will gelernt sein. Für Studierende mit Migrationshintergrund ist dies eine besondere Herausforderung. Das “Schreiblabor Mehrsprachigkeit” unterstützt Studierende dabei, die Bildungs- und Wissenschaftssprache zu beherrschen. Das “Schreiblabor Mehrsprachigkeit” entwickelt spezifische Instrumente und Angebote zur Förderung der Bildungs- und Wissenschaftssprache. Es zielt darauf, die wissenschaftliche Schreibkompetenz bilingualer (Lehramts)Studierender zu verbessern. So können Studierende mit Migrationshintergrund – aber nicht nur sie – das Schreiben ihrer Texte verfeinern.

Lehre
Gute Lehre ist eine gemeinschaftliche Leistung. Dahinter stehen einzelne engagierte Professorinnen und Professoren, die Hochschulleitung und -administration sowie die Hochschuldidaktik. Im Idealfall verfolgen sie alle eine gemeinsame transparente Strategie.
Zu diesem Zweck will das Programm Lehre ein Netzwerk für gute Ideen in der Lehre stärken. Es richtet sich gemeinsam an Professorenschaft, Hochschulmanagement und Hochschuldidaktik. Im Rahmen von Lehre arbeitet jeder Teilnehmende an einem eigenen Projekt zur Verbesserung der Lehre. Indem die Führungskräfte aus der Wissenschaft und dem akademischen Management sich gemeinsam fortbilden, verbinden sie sich gleichzeitig zu einem dauerhaften Netzwerk. Das Programm lebt von der für ein Jahr vereinbarten gemeinsamen Arbeit und vom Perspektivwechsel der drei Akteursgruppen (Management, Lehre, Didaktik).

Fonds für Nachwuchsforschung
Tagungen sind ein zentrales Element des wissenschaftlichen Austausches. Allerdings ist die aktive Teilnahme an Konferenzen immer noch nicht der Normalfall in der Promotionsphase. Noch viel unwahrscheinlicher ist die Chance, eine für die eigene Forschung wichtige Tagung selbständig zu organisieren. Der Fonds für Nachwuchsforschung fördert deshalb innovative Tagungsinitiativen von Nachwuchsforscherinnen und -forschern aller Fachbereiche. Dadurch können sie ihre eigene Forschung bereits zu einem frühen Zeitpunkt zur Diskussion stellen und gleichzeitig wichtige Schlüsselqualifikationen in der praktischen Projektarbeit erwerben. (02/02/11; Quelle: ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius)

Informationen zu den einzelnen Stiftungen unter:

www.toepfer-fvs.de

www.hmb-wiss-stift.de

www.hermann-reemtsma-stiftung.de

www.joachim-herz-stiftung.de

www.koerber-stiftung.de

www.zeit-stiftung.de

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