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Hermann-und-Ingrid-Frommhold-Stiftung fördert Musik des 16. bis 19. Jahrhunderts

Mit einem Barvermögen von 100.000 € haben Prof. Dr. Hermann Frommhold, ehemaliger Ärztlicher Direktor der Klinik für Strahlenheilkunde und langjähriger Leitender Ärztlicher Direktor des Freiburger Universitätsklinikums, und seine Ehefrau Ingrid Frommhold eine Treuhandstiftung errichtet.

Das Stiftungsziel ist, die Ausbildung von Musikerinnen und Musikern an historischen Tasteninstrumenten zu unterstützen. Außerdem soll die Stiftung die Erschließung des kompositorischen Werkes der Musik des 16. bis 19. Jahrhunderts und die Instrumentenkunde, die sich auf die historischen Instrumente jener Epochen bezieht, in Wissenschaft und Forschung fördern.

Die Stiftung will damit einen Beitrag dazu leisten, den gelehrten Umgang mit dieser Musik als europäischem Kulturgut zu erhalten. “Das Erspüren des ursprünglichen Klanges der Kompositionen Johann Sebastian Bachs, seiner Zeitgenossen sowie von Komponistinnen und Komponisten vor ihm und nach ihm lässt sich nur erhalten, wenn die Instrumente der damaligen Zeit bewahrt werden und Musiker in der Lage sind, auf ihnen zu spielen”, sagt Hermann Frommhold. Die Sammlung wertvoller Tasteninstrumente im Schloss Bad Krozingen biete dazu eine einmalige Möglichkeit.

Trägerin der Hermann-und-Ingrid-Frommhold-Stiftung ist die Neue Universitätsstiftung Freiburg (NUS). Organ der Stiftung ist das Kuratorium, das sich unter anderem aus dem Stifterehepaar und einem Vertreter der NUS zusammensetzt. “Nach den Impulsen, die private Stifterinnen und zwei Stifter unter dem Dach der NUS für die Palliativmedizin setzen konnten, freue ich mich ganz besonders über dieses Engagement von Professor Frommhold an der Grenze von Kunst und Geisteswissenschaften”, sagt Honorarprofessor Horst Weitzmann, Vorstandsvorsitzender der NUS und Ehrensenator der Universität Freiburg.

(29.7.2013 | Quelle: Universität Freiburg)

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