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Hohe Förderung für Heidelberger Biologen

Dr. Alexis Maizel, Nachwuchsgruppenleiter im Exzellenzcluster CellNetworks der Universität Heidelberg, wird durch die Boehringer Ingelheim Stiftung über einen Zeitraum von drei Jahren mit bis zu 900.000 € gefördert.

Unterstützt werden damit vom Jahr 2015 an Arbeiten zu den Grundlagen der plastischen Entwicklung und Ausformung pflanzlicher Zellen, die Dr. Maizel am Centre for Organismal Studies (COS) der Ruperto Carola durchführt. Der Heidelberger Wissenschaftler und sein Team untersuchen, wie Umwelteinflüsse auf die Entwicklung von Organismen Einfluss nehmen.

Die Forscher setzen in ihren Untersuchungen Modellsysteme ein, mit denen sich veranschaulichen lässt, wie Pflanzen ständig ihr Wachstum und damit ihre Differenzierung und Entwicklung an die Umgebung anpassen müssen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Entwicklungsprozesse durch eine sich verändernde Umwelt beeinflusst werden. “Damit wollen wir herausfinden, wie die Gestalt von Organismen entsteht und welcher Zusammenhang zwischen Formen und Anpassungsstrategien besteht”, erläutert Dr. Maizel. “Unsere Arbeiten haben einen direkten Bezug zu einer der größten Herausforderungen unserer Zeit der Suche nach Lösungen, wie sich die Produktivität von Pflanzen aufrecht erhalten lässt, um Nahrungsmittel für die ständig wachsende Weltbevölkerung bereitstellen zu können.”

Mit ihren Förderprogrammen und Wissenschaftspreisen unterstützt die 1977 errichtete Boehringer Ingelheim Stiftung exzellente Forschung in den Fächern Medizin, Biologie, Chemie und Pharmazie. Für das Perspektiven-Programm “Plus 3”, in das Dr. Alexis Maizel aufgenommen wurde, wählt die Stiftung herausragende Nachwuchsgruppenleiter aus, die im Bereich der medizinischen, biologischen und chemischen Grundlagenforschung exzellente Leistungen vorweisen können. Ziel des Stiftungsprogramms ist es, junge Wissenschaftler darin zu befördern, das eigene Forschungsprofil weiterzuentwickeln und damit ihre Chancen zur Berufung auf eine Professur in einem passenden, wissenschaftlich hochkarätigen Umfeld zu verbessern.

(21.7.2014 | Quelle: Universität Heidelberg)

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