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IHK Köln will Stiftung gründen

Zum 1. April 2014 will die Industrie- und Handelskammer zu Köln eine Stiftung aus der Taufe heben. Ihr Ziel soll es sein, bis zu 500 Jugendliche ausbildungsreif zu machen.

Das Kapital der gemeinnützigen Stiftung soll 100.000 € betragen und wird durch eine einmalige Zustiftung in Höhe von 900.000 € ergänzt. Es handelt sich um eine Verbrauchsstiftung, die ihre finanziellen Ressourcen zweckgebunden aufbrauchen wird. Das Geld stammt aus Rücklagen der IHK. Die Stiftung soll nicht nur in der Kölner Region agieren. Weitere Kammern sind angesprochen, sich zu beteiligen.

Die Konstruktion mit einer Stiftung als Träger der Maßnahmen ist in Deutschland in dieser Form unter den Industrie- und Handelskammern neu. Die Jugendlichen, die die Stiftung ansprechen will, sollen durch eine Reihe von Angeboten dazu befähigt werden, erfolgreich in eine Berufsausbildung zu starten. Die Stiftung soll sowohl eigene Maßnahmen initiieren als auch bestehende Projekte unterstützen. Die Satzung, die dies konkret festlegen soll, ist zurzeit noch in Arbeit.

Zu den Förderaktivitäten sollen unter anderem Schnuppertage in Betrieben gehören, bei denen die jungen Leute ihr künftiges Berufsfeld sondieren können. Auch an Qualifizierungsmaßnahmen ist gedacht, die schulische Defizite ausgleichen sollen und damit den Weg in die Ausbildung ebnen sollen.

(28.12.2013 | Quelle: IHK Köln)

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