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Intel baut Engagement im Bereich Social Entrepreneurship aus
Auf der CeBIT Pressekonferenz 2011 kündigte das Software-Unternehmen Intel an, zukünftig universitäre Forschung und Entwicklung im Bereich des Embedded-Computing zu fördern. Dies soll im Rahmen der neu ins Leben gerufenen Intel Embedded Competition geschehen, die in Deutschland von der Fraunhofer-Gesellschaft unterstützt wird, vornehmlich vertreten durch das "Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering". Der Business-Plan-Wettbewerb Intel Challenge Europe startet für das Jahr 2011 ebenfalls im April und soll den Marktzugang für technische Innovationen ermöglichen, die von Studentinnen und Studenten aus ganz Europa entwickelt wurden.
Die Gewinner nehmen an der weltweiten Variante des Wettbewerbs im November in den USA teil. Intel Europa-Geschäftsführer Christian Morales kündigte auf der CeBIT zudem an, dass Intel ab 2011 neben Universitäten auch Schulen in punkto Unternehmertum unterstützen wird mit dem Schwerpunkt auf Social Entrepreneurship. Zusammen mit der europäischen Organisation JA-YE Europe werden Ausbildungsmodule sowohl für Lehrerinnen und Lehrer als auch für Schülerinnen und Schüler angeboten. All diese Aktivitäten sollen das innovative Potenzial der jungen Generation fördern, um den gesellschaftlichen Herausforderungen Europas begegnen zu können, so Morales auf der Intel Pressekonferenz.
Um Erfindungen für Embedded Computing in Europa zu fördern, startet das Unternehmen die Intel Embedded Competition, die sich an Studentinnen und Studenten technischer Studienzweige richtet. In Deutschland wird der Wettbewerb gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft umgesetzt, vornehmlich dem “Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering” (IESE). Ein entsprechendes Memorandum of Understanding unterzeichneten auf der CeBIT der Geschäftsführer der Intel GmbH Hannes Schwaderer sowie IESE-Institutsleiter Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Rombach. Der Wettbewerb soll über die nächsten Monate mit Hilfe weiterer Förderer auf andere europäische Länder ausgeweitet werden. Die Gewinner erhalten finanzielle Unterstützung sowie Hardware und Mentorship. Um die Erfinder bei der Vermarktung ihrer Entwicklungen zu unterstützen, werden sie zudem in das weltweite Entrepreneurship-Programm von Intel und der University of California, Berkley, aufgenommen.
Den Start der Intel Challenge Europe für 2011verkündete Intels Europachef Christian Morales auf der CeBIT (www.intelchallenge.eu). Den 2004 gegründeten Businessplan-Wettbewerb für Universitäts-Studenten richtet Intel in Zusammenarbeit mit Ausbildungseinrichtungen und Entrepreneurship-Organisationen aus. Seit 2010 können sich Studentinnen und Studenten aus ganz Europa mit ihren Innovationen aus den Bereichen Hard- und Software bewerben. Eine Jury bewertet das Marktpotenzial der Einreichungen und ermöglicht je zwei Gewinner-Teams aus West- und Osteuropa die Teilnahme an der weltweiten Variante der Intel Challenge, die im November dieses Jahres im Silicon Valley ausgetragen wird. Die Finalisten erhalten ein umfassendes Trainingsprogramm, um sie bei der Unternehmensgründung und Markteinführung ihrer Entwicklungen zu unterstützen.
Im Rahmen seiner Entrepreneurship-Initative wird Intel zukünftig seine Aktivitäten zur Förderung von Unternehmertum und Unternehmensgründungen auch auf Schulen ausweiten. Dabei sollen vor allem Ideen und Konzepte gefördert werden, die nachhaltig die bestehenden gesellschaftlichen Herausforderungen adressieren – dies ist der Kerngedanke der Social Entrepreneurship-Strategie von Intel. Das kündigte Morales ebenfalls auf der CeBIT an. Dafür wird die bereits bestehende Zusammenarbeit mit “Junior Achievement -Young Enterprise” (JAYE) ausgebaut. JA-YE ereicht 3,1 Mio. Schülerinnen und Schüler in 38 Ländern Europas und ist größter Anbieter von Ausbildungsprogrammen für Unternehmertum. Gemeinsam sollen im Laufe des Jahres 2011 unter anderem bis zu 500 Lehrerinnen und Lehrer in Europa mit Curricula zur Unternehmensgründung ausgestattet werden und bis zu 8.000 Schülerinnen und Schüler Trainingsprogramme durchlaufen. Dazu Caroline Jenner, CEO von JA-YE: “Intel ist bereits seit langem bekannt für sein außerordentliches Engagement im Bildungsbereich. Es freut uns, dass Intel jetzt auch bei uns an Bord ist. Dank Intels Unterstützung wird es noch mehr jungen Menschen in Europa möglich Fähigkeiten zu entwickeln, die essentiell für erfolgreiches Unternehmertum und die Arbeitsmarktfähigkeit des Nachwuchses sind.” (02/03/11; Quelle: Intel)



