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Jockel-Stiftung nimmt Arbeit auf

Mit der Einrichtung eines Familien- und Kinderbauernhofes nimmt die Hessische Jockel-Stiftung mit Sitz in Hungen in dieser Woche ihre Arbeit auf. Die Stiftung, die sich in besonderer Weise für die Landwirtschaft engagiert, aber sich auch für Bildung und Umwelt einsetzt, wird vor allem in Hessen aktiv sein. Auch andere Regionen sollen von der Arbeit der Stiftung profitieren.

Als erstes Modellprojekt hat die Stiftung die Einrichtung eines Vierfelderhofes in Berlin ausgewählt. Auf dem Familien- und Kinderbauernhof wird die Stiftung mit traditioneller Fruchtfolge das Bewusstsein für effektive traditionelle Landwirtschaft erhalten oder neu schaffen. Diese Rückbesinnung auf die traditionelle Landwirtschaft bedeutet nicht einfach, Pflanzen- und Tierzucht wie früher zu betreiben, sondern hat viele positive gesellschaftliche Auswirkungen: “In nachhaltiger und ökologischer Arbeit sollen auf dem Vierfelderhof Lebensmittel in höchster Bio-Qualität entstehen. Durch eine Beschäftigungsstruktur, die Menschen aus allen Gesellschaftsschichten einbindet (Inklusion statt Integration), schaffen wir nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze, sondern ermöglichen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen neuen Zugang zur Natur, den viele – nicht nur in der Großstadt – inzwischen verloren haben”, sagt Stifter Gerhard Jockel.

Die guten Erfahrungen in Berlin sollen in den kommenden Jahren auf ein ähnliches Projekt in Hessen übertragen werden. Mit einem Stiftungskapital von einer Mio. € gehört die Jockel-Stiftung zu den großen Stiftungen in Hessen. Mit der Jockel-Stiftung möchte der Unternehmer Gerhard Jockel ein Zeichen setzen, dass jeder Unternehmer der Gesellschaft etwas von seinem Glück und Erfolg auf gemeinnützigem Weg zurückgeben soll. (16/12/09)

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