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Jüdisches Museum Berlin wird erweitert
Das Jüdische Museum in Berlin wird in der Friedrichstraße erweitert. Die Umsetzung des Erweiterungsbaus erfolge nach den Plänen des US-Architekten Daniel Libeskind, der bereits das Museumsgebäude an der Lindenstraße entworfen hatte, teilte der Geschäftsführende Direktor der Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Börries von Notz, am Montag mit. Die Umbauarbeiten beginnen voraussichtlich im August.

Jüdisches Museum Berlin, Fassade des Libeskind-Bau. ©Jüdisches Museum Berlin 2001 Foto: Jens Ziehe, Berlin
Das Jüdische Museum in Berlin wird in der Friedrichstraße erweitert. Die Umsetzung des Erweiterungsbaus erfolge nach den Plänen des US-Architekten Daniel Libeskind, der bereits das Museumsgebäude an der Lindenstraße entworfen hatte, teilte der Geschäftsführende Direktor der Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Börries von Notz, am Montag mit. Die Umbauarbeiten beginnen voraussichtlich im August. Das im September 2001 eröffnete Museum war den Angaben zufolge für 300.000 Besucher pro Jahr ausgelegt. Tatsächlich kommen derzeit jährlich rund 750.000 Gäste. Für die Erweiterung kauft die Stiftung Jüdisches Museum nach Angaben des Liegenschaftsfonds Berlin die ehemalige Markthalle des Blumengroßmarkts an der Friedrichstraße. Das Grundstück ist 10.000 qm groß. Die Stiftung wird in der ehemaligen Markthalle eine Akademie einrichten und neuen Raum für Kultur- und Bildungsveranstaltungen sowie die Bibliothek schaffen. (20/07/10; Quelle: Stiftung Jüdisches Museum Berlin)
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