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Jugendbauhütten: Soziales Jahr im Denkmalschutz
Am Denkmalschutz interessierte junge Menschen können in Zukunft auch in Süddeutschland ein freiwilliges Jahr absolvieren. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn hat dafür nun auch in Regensburg eine sogenannte Jugendbauhütte eröffnet. Die Einrichtung vermittelt den 16 bis 26 Jahre alten Männern und Frauen Jobs bei Handwerkern, Architekturbüros oder Behörden, die sich um den Erhalt von Denkmälern kümmern.

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Bislang wurden zwölf Jugendbauhütten eingerichtet:
in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern), Romrod (Hessen), Duisburg/Raesfeld und Soest (beide Nordrhein-Westfalen), Görlitz (Sachsen), Mühlhausen (Thüringen), Quedlinburg (Sachsen-Anhalt), Berlin/Brandenburg und Stralsund/Szczecin (Mecklenburg-Vorpommern und Polen). Ende 2009 wurden neben der in Regengensburg zwei weitere Jugendbauhütten in Regensburg (Bayern), Stade (Niedersachsen) und speziell für die Gartendenkmalpflege mit Sitz in Potsdam eröffnet.
Die zwölf Jugendbauhütten sind eine große Chance, Jugendliche für die Bewahrung des kulturellen Erbes zu begeistern. Sie sind aber auch eine Herausforderung für den Träger: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sichert finanziell die Existenz der Jugendbauhütten. Sie trägt alle Kosten, die nicht durch Zuschüsse von Bund, Ländern, Kommunen und anderen Stiftungen gedeckt werden, das sind 150.000 bis 200.000 € pro Jahr und Jugendbauhütte. Auch die Einsatzstellen leisten einen Beitrag. Die Zukunft der Jugendbauhütten wird jedoch ganz wesentlich von der finanziellen Absicherung durch weitere Spenden, Stiftungen und der gesetzlichen Anerkennung abhängen. (22/02/10; Quelle: Deutsche Stiftung Denkmalschutz)



