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Kita-Museum wird Lernwerkstatt
Im Nennhausener Kita-Museum wurden bereits etliche Seminare mit Erfolg durchgeführt. So lernten Erzieherinnen aus mehreren Kitas des Westhavellandes „Experimentierboxen“ kennen, mit denen man auf einfache Weise den Forscherdrang von Kindern fördern kann. Solche und andere Möglichkeiten wird es in Zukunft im Kita-Museum noch mehr geben. Die Einrichtung wird zur „Lernwerkstatt Kita-Museum“ weiterentwickelt. Dafür hat der Verein pädal-pädagogik aktuell e.V. als Träger des Museums von der Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. 120.000 € Fördermittel bekommen.
Derzeit wird an der neuen Einrichtung auf Hochtouren gearbeitet. „In allen acht Ausstellungsräumen wird in diesen Wochen gebohrt, gesägt und gehämmert“, berichtete Anja Naschokin, Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit des Trägervereins. Nach Abschluss der Umbauarbeiten werden die beiden Museumsteile voraussichtlich im Oktober wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Mehrere Unternehmen aus dem Havelland unterstützen die Einrichtung mit Sachspenden.
Nun ist das Kita-Museum noch auf der Suche nach Küchenunterschränken und Küchenhängeschränken für das „Experimentierlabor Küche“. Und für den Lernraum, in dem insbesondere Erzieherinnen und Eltern sich später Ideen und Anregungen für die mathematische und naturwissenschaftliche Früherziehung in Kita und Tagespflege holen können. Über entsprechende Einrichtungsspenden würde sich der Verein freuen, wie auch über ausrangierte, aber noch funktionsfähige Laptops oder mp3 Player für weitere Werkstatträume.
Bis 2008 hatte das Kita-Museum in Groß Glienicke seinen Sitz und wurde auch von Erzieherinnen aus Falkensee und anderen Orten für die Fortbildung genutzt. Im Herbst des vergangenen Jahres zog das Museum nach Nennhausen in die beiden oberen Etagen der ehemaligen Nennhausener Realschule.
Mit der Wiedereröffnung werden in der „Lernwerkstatt Kita-Museum“ vor allem Eltern und pädagogische Fachkräfte die Möglichkeit haben, Erfahrungen zu sammeln mit erkundendem und experimentierenden Lernen. In den einzelnen Werkstatträumen werden Informationen vermittelt, wie zum Beispiel zu Montessori- und Waldorfpädagogik, zum Sprachunterricht, und zu pädagogischen Methoden in den Fächern Mathematik, Naturwissenschaften, Musik, Gesundheit und soziales Leben. (16/07/09; Quelle: Märkische Allgemeine)



