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Martin Görlitz Stiftung: Solar Campus mit packenden Lernerlebnissen

Eine Modellbootregatta der anderen Art: Der erstmalig auf dem Solar Campus ausgetragene Wasserflohcup sollte die ganz jungen Teilnehmer für Technik, Ingenieurskunst und erneuerbare Energien zu begeistern.

Foto: Kai Müller/Martin Görlitz Stiftung

Donnerblitz heißt das Siegerboot aus der Klasse 4b der Grundschule Friedrichssegen. Das Mini-Recyclingboot, angetrieben durch Sonnenenergie, hat sich den Sieg beim ersten Wasserfloh Cup in Koblenz gesichert. Würde die Kraft der Sonne auch durch eine geschlossene Wolkendecke ausreichen, um alle Solarboote ans Ziel zu bringen? Wie viel Wolken dürfen sein, damit Solarenergie noch funktioniert? “Das kommt auf gute Solarzellen und einen angepassten Motor an. Nur bei richtiger Auslegung reicht auch eine mäßige Sonnenkraft aus”, resümiert Martin Görlitz, der Stifter und Veranstalter des Solar Campus.

Die Solarzellen waren eigens für die Veranstaltung hergestellt worden. “Die Grundschüler von heute werden diese Idee sicherlich mit in ihre weiterführenden Schulen tragen, um mit den technisch anspruchsvolleren Booten wieder zu kommen“, so schlussfolgerte ein Lehrer einer ortsansässigen Realschule und ermutigte so,das Konzept des Solar Campus in diesem Sinne weiter auszubauen.

Die ersten drei Plätze mit Geldpreisen räumte die Grundschule Friedrichssegenab, deren rührigeLehrerin, Frau Gisela Puderbach,sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzte. Nicht ganz unschuldig daran war, dass sie einige Wochen zuvor an dem eigens angebotenen Einführungskurs zum Wasserfloh-Modellbootbau der Jugendwerkstatt Energie und Technik der Görlitz-Stiftung teilgenommen hatte. Für diesen zusätzlichen Zeitaufwand wurde sie gleich dreifach belohnt.

(11.7.2013 | Quelle: Martin Görlitz Stiftung für Energie, Umwelt und Soziales)

Website der Martin Görlitz Stiftung

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