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Mathematik als Selbstverständlichkeit!

Die Teilnehmer der Mathe-Akademie des Forschungszentrums caesar sind jetzt zu einem „Mathe-Talk“ mit ihren Dozenten und Eltern zusammengekommen. Die 19 Schüler (davon 5 Mädchen) im Alter von 15 bis 19 Jahren beschäftigen sich in den Herbstferien mit „Angewandter Mathematik - Simulationen, Forschungsgebieten, Berufsfeldern“.

Die Schüler aus vielen Bonner Gymnasien, aus Köln, Thüringen und Belgien erhalten vom Diplom-Mathematiker Stefan Hartmann einen Einblick in die moderne angewandte Mathematik. An ihren Laptops können die Schüler mit Programmieraufgaben und Simulationsexperimenten ihre eigenen Ideen kreativ umsetzen. In Exkursionen, z.B. zu einer Rückversicherung, zur deutschen Börse und zum Arithmeum in Bonn, lernen die Schüler die Arbeitswelt von Mathematikern kennen.

„Hier ist man viel motivierter als in der Schule. Das ist hier viel mehr an der Realität“, fasst Lotta Hinzpeter aus Köln die Arbeitsatmosphäre zusammen. Für die Jugendlichen ist die Teilnahme an der Mathe-Akademie eine Selbstverständlichkeit: „Mal macht man Sport, mal eine Sommer-Akademie und in diesen Herbstferien eben Mathe.“ Auch von ihren Mitschülern werden sie mit dieser Einstellung nicht als Exoten angesehen.

„Es macht Spaß, ein abstraktes Problem zu lösen und am Ende ein klares Ergebnis zu haben“, beschreibt Sören Künzel aus Bad Honnef seine Begeisterung für Mathematik.Die Mathe-Akademie wird im Rahmen des Jahres der Mathematik durch die Deutsche Telekom Stiftung gefördert. Die Stiftung unterstützt das Wissenschaftsjahr 2008 als einer von vier Trägern.

Die Stiftung caesar ist assoziiert mit der Max-Planck-Gesellschaft und betreibt in Bonn ein Zentrum für neurowissenschaftliche Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt nach den Exzellenzkriterien der Max-Planck-Gesellschaft. (02/10/09)

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