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Mit der Haniel Stiftung besser in die Zukunft
Ab sofort investiert die Haniel Stiftung auch in regionale Bildungsprojekte, die Jugendlichen zu einem besseren Schulabschluss verhelfen. Das Pilotprojekt ist am 21. August an der Gesamtschule Ruhrort gestartet. Drei Paten hat das Projekt: MSV-Torwart Tom Starke, Clara Woltering, Torfrau der deutschen Handball-Nationalmannschaft, und Asli Sevindim. Die TV-Moderatorin führte durchs Programm und das hatte seine besondere Bewandtnis: Die 35-Jährige wurde als Tochter türkischer Zuwanderer in Marxloh geboren. Sie erklärte anhand ihres eigenen Schul- und Berufsweges, warum es sich lohnt, sich ein Ziel zu setzen.

Foto: Haniel Stiftung
Das Programm ist nach Aletta Haniel (1742-1815) benannt, deren Vater das Stifterunternehmen gründete. Sie war eine Person mit Vorbildcharakter: Nach dem frühen Tod ihres Ehemanns übernahm Aletta Haniel die Verantwortung für das Familienunternehmen. Sie nutzte ideenreich die Chancen, die sich ihr als Geschäftsfrau boten. Zum Beispiel weitete sie den Kolonialwarenhandel auf Eisenwaren und Kohle aus. Parallel sorgte sie für eine umfassende Ausbildung ihrer Söhne und schuf so die Grundlage für deren späteren Erfolg. Aletta Haniel trug mit ihren Entscheidungen maßgeblich dazu bei, dass Franz und Gerhard zu den Industrie-Pionieren des Ruhrgebiets wurden.



