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Mit Golf das Handicap überwinden
Gestern wurde im Hartl Resort in Bad Griesbach bei Passau der Grundstein für eine für eine Kooperation gelegt. Das Golf Resort ist seit gestern offiziell Kooperationspartner des Projekts „Golf bewegt: Überwinde dein Handicap“ der Dietrich Grönemeyer Stiftung. Die 2007 von Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, Bruder des bekannten deutschen Sängers, ins Leben gerufene DG-Stiftung für Prävention und Gesundheit fördert Programme, die erkrankten und behinderten Kindern sowie Erwachsenen helfen, ihre Lebensqualität zu verbessern.

Foto: Dietrich Grönemeyer Stiftung
förderung durch Sport und gesunde Ernährung auf die Fahnen geschrieben. „Da man gemeinsam stärker ist, haben wir uns dann auch die Suche nach anderen Stiftungen gemacht, mit denen wir zusammenarbeiten können. Für uns war entscheidend: Mit welchem Partner kommen wir am schnellsten voran“, verdeutlichte Dr. Cleven, wie man auf die Dietrich Grönemeyer Stiftung aufmerksam geworden ist.
Nach ersten Gesprächen sei klar gewesen, dass man sich ideal ergänze. Und da sich Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer bereits seit Jahren dafür einsetzt, dass Golf Schulsport wird, war dann auch schnell der neue Wirkungskreis der Kooperation gefunden. Und dann war auch der Weg nach Bad Griesbach nicht mehr weit. „Es gibt wohl keinen geeigneteren Ort für Golfprojekt als das Hartl Resort“, zeigte sich Dr. Cleven überzeugt. Und schon war die Idee geboren: Zusammen setzen die DG-Stiftung, die Cleven-Becker-Stiftung und das Hartl Resort Bad Griesbach auf die Vorteile des Golfsports und nutzen dessen optimale Rehabilitations- und Therapiemöglichkeiten.
Ausgangspunkt ist ein so genannter Power-Golfer, ein spezieller Rollstuhl, der es den Behinderten ermöglicht, in aufrechter Haltung, Golf zu spielen. Gekauft hat dieses erste Exemplar Dr. Cleven. Viele weitere dieser Spezial-Rollstühle sollen folgen. „Ich hoffe, das heute ist der Startschuss zu einer großen Bewegung“, sagte Dr. Cleven dann auch, ehe er das Wort an Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer übergab.
Und der legte richtig los, beschrieb begeisternd und mitreißend das Projekt. „Es geht um Lebensfreude, um Wohlbefinden. Auch der, der im Rollstuhl sitzt, der krank ist, möchte sein Leben mit Wohlbefinden verbringen“, ließ er die Zuhörer an seiner Philosophie teilhaben. Und wenige Sportarten würden mehr Lebensfreude vermitteln als Golf. Und: Beim Golf könne ein behinderter Spieler einen nichtbehinderten besiegen. Das sei sozial und gemeinschaftsbildend.
Wie Dietrich Grönemeyer im Gespräch mit der Passauer Neuen Presse erklärt, können Behinderten-Schulen Kontakt zur Stiftung aufnehmen. So können die Kinder in den Genuss des Golfspiels kommen. Und später auch Erwachsene. Denn für den Mediziner hat dieses Projekt auch eine gesellschaftliche Komponente: „Man sieht bei uns auf den Straßen kaum Menschen in Rollstühlen. Die verstecken sich. Unser Projekt soll dazu beitragen, dass diese Menschen hinausgehen“, so Grönemeyer, dessen Konzept bereits an 16 Golfplätzen umgesetzt wird. (05/11/09; Quelle: Dietrich Grönemeyer Stiftung, PNP)



