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Münchner Regenbogen-Stiftung errichtet
Erstmals errichtet die Stadt eine Stiftung, die sich um die Gleichstellung und Förderung von Lesben, Schwulen und Transsexuelle kümmern soll. Im Münchner Sozialausschuss hat der Stadtrat am Donnerstag einstimmig die Errichtung einer Münchner Regenbogen-Stiftung beschlossen. Er folgt damit der Initiative der städtischen Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, des Sub e.V., des Lesbentelefon e.V., des Gay Outdoor Club e.V., der Münchner Aids-Hilfe e.V. sowie des Transmann e.V.
Die kommunale Stiftung dient der Gleichstellung und Förderung von Lesben, Schwulen und Transgendern und deren Community-Aktivitäten. Als Dachstiftung ist sie auch offen für Stifterinnen und Stifter, die durch eigene Stiftungen spezifische Ziele fördern möchten.
Für die Fraktion Grüne/Rosa Liste beantragte Stadtrat Thomas Niederbühl (Rosa Liste) zusätzlich, dass die Landeshauptstadt München in den ersten drei Jahren jeden an die Regenbogen-Stiftung gespendeten oder gestifteten Euro verdoppelt. Dieser städtische Zuschuss ist dabei auf jährlich maximal 30.000,-€ beschränkt. Auch dem Ergänzungsantrag hat der Sozialausschuss einstimmig zugestimmt.
Wenn die Regenbogen-Stiftung nach der Bestätigung der Beschlüsse im Stadtratsplenum Ende Januar und der formalen Zustimmung der Finanz- und Aufsichtsbehörden dann endgültig errichtet ist, hofft Niederbühl auf große Spendenbereitschaft in der Szene: „Etwas Schöneres als die Regenbogen-Stiftung kann sich die Community gerade zum 30.Jubiläum des Münchner Christopher-Street-Day gar nicht selber schenken.” (15/01/10; Quelle: Rosa Liste)



