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Naturwissenschaft in Sachsens Kindertagesstätten
Sachsens Kita-Erzieherinnen sollen drei- bis sechsjährigen Kindern künftig naturwissenschaftliche Phänomene auf spielerische Weise noch besser näher bringen können. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und das Kultusministerium haben am Montag eine landesweite Aktion zur Schulung von zunächst rund 5000 Erzieherinnen und Erziehern gestartet.
Nach den zumeist eintägigen Workshops könnten die Pädagogen mit ihrem neuen Wissen Kinder ohne Mehraufwand dafür begeistern, die Welt zu erforschen, sagte Stiftungs-Geschäftsführer Peter Rösner. Benötigt würden oft nur einfache Utensilien wie Wasser, Farbe, Magneten oder Spiegel. So werde etwa die simple Auflösung eines Zuckerwürfels mit etwas Lebensmittelfarbe zu einem zauberhaften Geschehen.
In Sachsen gibt es solche regionalen Netzwerke bisher in Zittau, Freiberg, Zwickau und Dresden. „Wir möchten allen Kitas in Sachsen die Chance geben, selbst ein ,Haus der kleinen Forscher’ zu werden und allen Kindern ermöglichen, ihre Freude am Lernen und Forschen zu entwickeln”, so Rösner. Die bundesweite Ausbreitung der Angebote wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. (14/07/09; Quelle: Lausitzer Rundschau)



