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Projekte & Programme

„Netzwerker, Brückenbauer und Idealisten“

Die dritte Generation der StadtteilBotschafter tritt an

In den kommenden 18 Monaten werden 25 neue Frankfurter Stipendiaten der Stiftung Polytechnische Gesellschaft eigene, gemeinnützige Projektideen in ihren Stadtteilen umsetzten. Die StadtteilBotschafter im Alter von 17 bis 27 Jahren haben es sich zum Ziel gesetzt, die Gemeinschaft in der Stadt aktiv und möglichst professionell mit zu gestalten. Neben mehreren Qualifizierungs-Seminaren bietet das Ehrenamtsstipendium den Teilnehmern auch eine finanzielle Unterstützung von bis zu 3.000 €.

Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern der Polytechnischen Gesellschaft und Stiftungsvertretern, hat zwölf junge Frauen und 13 junge Männer für das Programm ausgewählt. Ausschlaggebend für die Auswahl waren das Potenzial der Projektidee, das bisherige ehrenamtliche Engagement der Kandidaten sowie ihre Eignung für das Programm. In insgesamt 18 Stadtteilen werden die Teilnehmer ihre Projekte verwirklichen. Erstmalig gehen auch StadtteilBotschafter in den Stadtteilen Heddernheim, Nordend, Ostend, Oberrad und Sindlingen an den Start. Sechs Tandems und 13 Einzelpersonen bilden die dritte Generation der StadtteilBotschafter.

Bei den 19 Projekten reichen die Ideen vom „Frankfurter Friedenskonzert“, einem Gesangsprojekt in Bornheim für Kinder von zehn bis 13 Jahren, über das „Jugendtheater“ in Sachsenhausen, bei dem Jugendliche selbst ein Theaterstück schreiben und aufführen, bis hin zum „Jugendfeuerwehr Bonames – Festival“ für Jung und Alt. Es gibt eine neue Tendenz hin zur Nutzung elektronischer Kommunikationsformen für Ehrenamtsprojekte. So werden StadtteilBotschafter unter anderem das Internetportal „Freizeit-Helden.de“ zum schnellen Finden von ehrenamtlicher Betätigung in Bockenheim und das „Netzwerk Nordend“, eine offene Selbsthilfegruppe für Fragen und Probleme rund um den Computer, aufbauen.

„Die StadtteilBotschafter sind Idealisten, die Professionalität schätzen. Es sind Netzwerker und Brückenbauer in den Stadtteilen. Sie zeigen, dass junge Leute auch unter modernen Bedingungen bereit sind, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen“, so Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Von Anfang an werden alle StadtteilBotschafter individuell von Mentoren aus dem StadtteilBotschafter-Team der Stiftung begleitet. Deren Aufgabe ist es, gemeinsam mit den Stipendiaten den jeweils nächsten machbaren Schritt in ihren Projekten zu planen. Unter dem Motto „Mach‘ dein Ding!“ lernen die StadtteilBotschafter an der eigenen Idee und vor der eigenen Haustür, wie sie Dinge in ihrem Lebensbereich bewegen können. Auf diese Weise fördert die Stiftung die Führungsfähigkeit junger Vermittlungsträger. Außerdem erhalten die Teilnehmer mehrere Qualifizierungs-Seminare, in denen Grundkenntnisse des Projektmanagements und der Öffentlichkeitsarbeit, aber auch Etikette und Rechtskenntnisse vermittelt werden. (31/03/11; Quelle: Stiftung Polytechnische Gesellschaft)

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