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Neue Aktion „Mädels vor, noch ein Tor!“ gestartet

Beim „Tag des Mädchenfußballs“ startete die Dietmar Hopp Stiftung am Samstag ihre neue Aktion „Mädels vor, noch ein Tor!“ „Wir fühlen uns bei Ihnen in Sinsheim-Steinsfurt schon fast wie zu Hause“, sagte Katrin Tönshoff, Leiterin der Geschäftsstelle der Dietmar Hopp Stiftung gestern an Matthias Streib, den Jugendleiter des TSV Phönix Steinsfurt, gewandt. Schon einmal war die Stiftung bei dem Verein zu Gast – anlässlich der Aktion „Mobil zum Spiel“.

Foto: Diemar-Hopp-Stiftung

Jetzt standen die kickenden Mädchen im Mittelpunkt. „Wir wollen Euch zum Sport animieren und ihr sollt dabei ganz viel Spaß haben“, umriss Dietmar Pfähler, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, das Ziel von „Mädels vor, noch ein Tor!“

Am 26. Juni begann die achtwöchige Bewerbungsfrist: Bis 28. August 2010 können sich alle Vereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, die eine C- oder D-Jugend-Mädchenmannschaft haben, unter www.maedels-vor-noch-ein-tor.de für eine Mädchenfußball-Schatzkiste bewerben.

Ronny Zimmermann, Präsident des Badischen Fußball-Verbandes, erinnerte an die Aktion „Mobil zum Spiel“ der Dietmar Hopp Stiftung, bei der der TSV als einer von 52 Vereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar vor fast einem Jahr einen Mannschaftsbus erhalten hatte. Zimmermann: „Vieles geht auf das Engagement von Dietmar Hopp zurück. Ohne ihn, ohne die Rhein-Neckar-Arena, hätte Sinsheim sicherlich nicht den Zuschlag als einer der Austragungsorte für die Frauenfußball-WM erhalten.“ Die Dietmar Hopp Stiftung nahm die WM zum Anlass, mit „Mädels vor, noch ein Tor!“ erneut eine Aktion zu starten, die sich mit dem Thema Fußball beschäftigt und einmal mehr genau ein Jahr lang bis zur Weltmeisterschaft dauert.
Stand bei „Mobil zum Spiel“ das ehrenamtliche Engagement im jeweiligen Fußballverein im Vordergrund, werden jetzt ganz gezielt Mädchenmannschaften unterstützt.

„Mädchenfußball ist ganz klar im Kommen“, stellt Katrin Tönshoff, Leiterin der Geschäftsstelle der Dietmar Hopp Stiftung, fest, „aber er wird häufig noch belächelt. Aus den Gesprächen mit den Verbänden wissen wir: Beim Stellenwert innerhalb der Vereine kann der Mädchenfußball noch zulegen, gleiches gilt für die Vergabe von Sponsorengeldern, aber auch für die Zuschauerzahlen. Mädchenmannschaften genießen weder die Wertschätzung noch wird ihnen die Ausstattung zuteil, die Jungs bekommen. Wir möchten den Mädels jetzt einen Pass zuspielen.“

Dietmar Pfähler, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, erläutert: „Wenn Mädchen sich in ihrem Verein für die Gründung einer Fußballmannschaft einsetzen, so stellt das den Verein häufig vor organisatorische Herausforderungen.“ Die Dietmar Hopp Stiftung stellt 250.000 € bereit, um damit Mädchenmannschaften aus der Metropolregion Rhein-Neckar auszustatten. „Mädels vor, noch ein Tor!“ richtet sich an C- und D-Mannschaften. 71 Vereine in der Metropolregion haben eine Jugendmannschaft dieser Altersklasse im Mädchenfußball. Sie können sich um eine Mädchenfußball-Schatzkiste bewerben. Diese ist gefüllt mit Trikots für Sommer und Winter sowohl für die C- als auch die D-Mannschaft, mit einem Satz Bälle (20 Spiel- und zehn Trainingsbälle), dazu Hütchen und Stangen für’s Training, einem Sanitätskoffer – natürlich mit Eisbox – und zwei Trainingstoren, das alles bedruckt im fröhlichen „Mädels vor, noch ein Tor!“-Design.

Dietmar Pfähler hat sich für „Mobil zum Spiel“ in den vergangenen zwölf Monaten intensiv mit dem Jugendfußball in der Metorpolregion Rhein-Neckar beschäftigt – und er traf auch auf einige Mädchenmannschaften. Spielen Mädchen anders Fußball als Jungs? Pfähler lacht und erklärt: „Mädchen kämpfen genau so sehr um Tore wie die Jungs. Sie trainieren fleißig, wollen Spaß haben und natürlich auch gewinnen. Aber einen Unterschied gibt es doch: Mädchen wollen dabei auch gut aussehen.“ (28/06/10; Quelle: Dietmar-Hopp-Stiftung)

www.maedels-vor-noch-ein-tor.de

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