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Neue Initiative zur Homöopathie-Forschung

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), die Homöopathie-Stiftung des DZVhÄ und die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) wollen die Homöopathie-Forschung voranbringen.

Um die ärztliche Homöopathie mittel- und langfristig im Gesundheitssystem zu verankern, sei weitere Forschung unbedingt erforderlich, so die Initiatoren. Diese Forschung müsse den wissenschaftlichen Standards genügen, den Patientennutzen der homöopathischen Behandlung bei akuten und chronischen Erkrankungen untersuchen und in Leitlinien Eingang finden können.

“Ein wesentliches Anliegen sind aber auch Projekte, die unmittelbar die homöopathische Praxis unterstützen”, sagt Curt Kösters von Wisshom, der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie. Projektanträge aus verschiedenen Forschungsbereichen liegen der Homöopathie-Stiftung bereits vor. Welche Forschungen finanziell unterstützt werden, entscheidet die Stiftung, beraten von WissHom. Stichtag für das Einreichen von Anträgen ist jeweils der 30. September.

Auf sehr gute Resonanz sei die Spenden- und Forschungsinitiative bereits bei den Ärztinnen und Ärzten gestoßen, die im Rahmen der sogenannten Selektivverträge Homöopathie mit den Krankenkassen Leistungen abrechnen. Sie haben sich mehrheitlich entschlossen, regelmäßig einen Teil der Einnahmen aus ihrer homöopathischen Arbeit der Stiftung und damit ganz gezielt der Forschung zur Verfügung zu stellen. “Das ist für unsere weiterhin völlig ehrenamtliche Arbeit in der Stiftung ein wirklich großer und erfreulicher Fortschritt, denn wir gewinnen Planungssicherheit und können auch langfristige praxisrelevante Projekte fördern”, zieht Lars Stange, Vorstandsmitglied der Homöopathie-Stiftung.

(6.11.2013 | Quelle: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V.)

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