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Neue Räume für Forschung zur Bildbegbung in der Biomedizin

Das Werner Siemens Imaging Center an der Universität Tübingen hat ein neues Forschungsgebäude erhalten. Die Schweizer Werner Siemens-Stiftung hat den insgesamt 5 Mio. € teuren Neubau mittels einer großzügigen Spende finanziert.

Weitere 8 Mio. € hat die Stiftung für Infrastruktur ebenfalls zur Verfügung gestellt. Mit Landes- und Bundesmitteln konnten zudem hochmoderne Geräte wie ein optisches Bildgebungsgerät und ein Kernspintomograf angeschafft werden. Darüber hinaus wurde die neue Radiopharmazie-Einheit des Universitätsklinikums Tübingen an die Nutzer übergeben.

Das Werner Siemens Imaging Center beschäftigt 55 wissenschaftliche und technische Mitarbeiter und schlägt eine Brücke zwischen biomedizinischer Forschung und Bildgebungswissenschaften (Imaging Science), die sich mit der Weiterentwicklung diagnostischer Technologien wie der Magnetresonanztomographie (MRT), der Positronenemissionstomographie (PET) oder kombinierter Systeme beschäftigen.

Die Arbeitsgruppe von Professor Bernd Pichler (Abteilung für Präklinische Bildgebung und Radiopharmazie) entwickelte in Pionierarbeit das weltweit erste präklinische und klinische kombinierte PET/MR-System, das eine bessere Diagnose von Erkrankungen wie Alzheimer ermöglicht.

Die Bildgebung ist eine der herausragenden wissenschaftlichen Schwerpunkte der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen und ein Leuchtturm der Exzellenzinitiative. Die Werner Siemens-Stiftung finanziert diesen Forschungsbereich bereits seit 2007, unter anderem mit der Stiftungsprofessur von Professor Pichler und der Einrichtung eines Graduiertenkollegs.

(22.11.2014 | Quelle: Universität Tübingen)

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