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Neue Wege zur Rettung maroder Kunstschätze

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) geht neue Wege zur Rettung ihrer maroden Kunstschätze: Unter dem Motto "Ein Quart Geschichte" präsentierte die Stiftung gestern ein hochwertig gestaltetes Buch. Es ist im seinerzeit von Friedrich dem Großen bevorzugten Quart-Format (22,5 mal 28,5 cm) gebunden und erläutert die Bauvorhaben des sogenannten Masterplans.

© Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Mit diesem Sonderinvestitionsprogramm soll die Rettung der wichtigsten 23 Bau- und Gartendenkmäler in Berlin und Brandenburg vorangetrieben werden. Der Erlös der auf 500 Bücher limitierten Auflage kommen ergänzenden Sanierungsmaßnahmen in allen Masterplan-Objekten zugute. Erhältlich sind die Bände nur in den SPSG-Museumsshops. Der Bund sowie die Länder Berlin und Brandenburg finanzieren den Masterplan bis 2017 mit 155 Mio. €. “Der Plan ist kein Verschönerungs- sondern ein Rettungsprogramm zur Sicherung der Substanz. Daher ist jede zusätzliche Spende willkommen”, sagte SPSG-Generaldirektor Hartmut Dorgerloh.

Deshalb hat die Stiftung gleichzeitig eine Online-Spendenaktion gestartet. Sie dient speziell zur Rettung des maroden Pracht-Fußbodens im Marmorsaal des Neuen Palais im Park Sanssouci. Interessierte können per Mausklick ein Fliesensegment – ebenfalls im Quart-Format – auswählen, dessen Sanierung sie finanzieren wollen. Ein Quart kostet 40 €. Auch kleinere Spenden im “Halb- oder Viertelquart” sind möglich. Unternehmen können für 750 € Partner der Spendenaktion werden. Insgesamt benötigt die Stiftung 1,5 Millionen €, um den etwa 600 Quadratmeter großen Marmorfußboden zu retten. (09/12/09; Quelle: SPSG)

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