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Neues Forschungsprojekt über die Zivilgesellschaft in Mittel- und Osteuropa

Das Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft in Berlin will untersuchen, wie sich die Zivilgesellschaft seit dem Wendejahr 1989 verändert und weiterentwickelt hat.

Vor 25 Jahren erlebte die Zivilgesellschaft eine Sternstunde: Bürgerinnen und Bürger organisierten sich selbst und brachten nicht nur die Berliner Mauer zu Fall, sondern auch in den Ländern Mittel- und Osteuropas die kommunistischen Regime zum Einsturz, begründeten demokratische Strukturen und beendeten den Kalten Krieg.

Was ist aus den zivilgesellschaftlichen Strukturen geworden? Dies am Beispiel Polens, der Slowakei, der Tschechischen Republik und Ungarns zu untersuchen, ist das Ziel eines Forschungsprojekts, das am Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft, Berlin, begonnen wurde und von der internationalen Fördereinrichtung Porticus gefördert wird. Es geht um die Frage, wie sich die Zivilgesellschaft entwickelt hat, welche Stärken und Schwächen sie aufweist, wie die Rahmenbedingungen aussehen und wo sie Unterstützung benötigt. In den Blick genommen werden Bürgerinitiativen und Protestbewegungen ebenso wie Stiftungen und gemeinnützige Dienstleister.

Beteiligt sind auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in den vier untersuchten Ländern:

  • Dr. Anna Domaradzka (Universität Warschau)
  • Dr. Miroslav Pospisil (Universität Brünn)
  • Dr. Boris Strecansky (Centrum pre filantropiu, Bratislava)
  • Prof. Dr. Máté Szabo (Universität Budapest)

Das Projekt wird von Christian Schreier, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Maecenata Institut, koordiniert. Erste Forschungsergebnisse werden bereits im Sommer 2014 erwartet.

(23.4.2014 | Quelle: Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft)

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