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Niels-Due-Jensen Stiftung mit neuem Projekt in Indien

Schul-Wohnheime sollen die Bildungschance für Mädchen erhöhen.

Der Zusammenhang zwischen Armut und Mangel an Bildung ist eindeutig: Wer keinen Zugang zu Schulen hat, der bleibt in aller Regel arm. Die gemeinnützigen Niels-Due-Jensen Stiftung fördert deshalb Projekte, die es Menschen ermöglichen, sich durch Schul- und Ausbildung selbst zu versorgen. Die Stiftung (Namensgeber ist der Group Chairman der Grundfos-Gruppe) wurde im September 2010 von den beiden deutschen Grundfos-Gesellschaften anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums gegründet.

Als erstes größeres Projekt finanzierte die Stiftung provisorische Klassenräume für die vom Erdbeben im Januar 2010 zerstörten Schulgebäude der Don Bosco Mission in La Saline, Port-au-Prince (Haiti). In Jahr 2013 konnte durch eine weitere beträchtliche Spende von über 42.000 € für dem Bau von Wohnheimen für Mädchen in Nordostindien ein weiteres bedeutendes Projekt realisiert werden.

Um vor allem Mädchen aus den ländlichen Regionen Assams den Schulbesuch zu ermöglichen und ihnen somit eine berufliche Perspektive aufzuzeigen, wurden vom Don Bosco Mondo e.V. mit Hilfe der Nils-Due-Jensen Stiftung und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) an drei entlegenen Standorten Wohnheime für Schülerinnen an den entsprechenden Schulen errichtet. Durch die Errichtung der Wohnheime ist es den Mädchen ganzjährig auch während des Monsuns möglich, regelmäßig die Schule zu besuchen. Mit dem Bau der drei Wohnheime für jeweils 80 Schülerinnen in Tillipara, Goreshwar und Bebejia wurde 2011 begonnen. Mittlerweile sind alle Wohnheime fertiggestellt und bieten den Mädchen die Chance, durch Bildung der Armut zu entfliehen.

(2.7.2013 | Quelle: Grundfos GmbH)

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