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Nur für Mädels: Fußball pur auf dem Rasen des Dietmar-Hopp-Stadions
Mit der Übergabe der letzten zehn von 54 Mädchenfußball-„Schatzkisten“ durch Stifter Dietmar Hopp und Schirmherrin Renate Lingor sowie einem fußballerischen Unterhaltungsprogramm feiert die Dietmar Hopp Stiftung am Sonntag [22.] mit Mädchenfußball-Mannschaften aus der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar den Abschluss ihrer Aktion „Mädels vor, noch ein Tor!“ Mit dabei im Dietmar-Hopp-Stadion in Sinsheims Stadtteil Hoffenheim: Trainer des Badischen Fußball-Verbandes, die aktuellste Trainingsmethoden zeigen, die 1899-Akademie mit ihrem Koordinations-Parcours sowie die Fußball-Akrobaten Camill Hauser und Kitty Szász.
„Ich freue mich sehr über die Begeisterung, die unsere Aktion »Mädels vor, noch ein Tor!« bei den jungen Fußballerinnen in der Metropolregion Rhein-Neckar ausgelöst hat“, sagt Stifter Dietmar Hopp. „Toll, dass wir mit unseren »Schatzkisten« den Geschmack der Mädchen so gut getroffen haben.“ Die letzten zehn dieser „Schatzkisten“ werden nun im Rahmen des großen Mädchenfußball-Festes am Sonntag [22.05.2011] von ihm und Renate Lingor an die Vereine aus dem Fußballkreis Mannheim übergeben. Das Rahmenprogramm des „Mädels vor, noch ein Tor!“-Finales hat es in sich: Los geht’s schon im Außenbereich, wo die 1899-Akademie in ihrem Koordinations-Parcours das Geschick der Fußball-Mädels beim Trampolin-Springen und an der Kletterwand auf die Probe stellt. Für die Kleinsten gibt’s Kinderschminken und magische Tricks.
Auf dem grünen Rasen hingegen ist „Fußball pur“ angesagt. Zunächst zeigen Trainer des Badischen Fußball-Verbandes an vier Stationen gemeinsam mit Spielerinnen aus den „Mädels vor“-Vereinen, wie modernes Fußballtraining gestaltet wird, wie man neue Techniken anwendet und der „Spielwitz“ stärker ausgeprägt wird.
Ein besonderes Fußball-Highlight sind sicherlich Camill Hauser (24) und Kitti Szász (19). Der Stuttgarter Fußball-Akrobat gehört zu den Top 8 der Freestyler in Europa. Seine Partnerin aus Budapest hat erst vor drei Jahren begonnen und zählt heute zu den besten der Welt.
Weltbeste zu sein, das kennt auch die ehemalige Nationalspielerin und Schirmherrin von „Mädels vor, noch ein Tor!“ Renate Lingor. Sie wird am Sonntag sicherlich auch einmal gegen den Ball treten – vielleicht sogar gemeinsam mit Dietmar Hopp. Neben der Übergabe der zehn letzten Mädchenfußball-„Schatzkisten“ ist ihre Aufgabe aber vor allem die der Glücksfee. Renate Lingor zieht das Los mit dem Namen des Vereins, der von Dietmar Hopp den Autoschlüssel für den „Mädels vor“-Transporter bekommt. Mit dem Neunsitzer waren in den vergangenen Monaten die Schatzkisten zu den Vereinen gebracht worden.
„Mädels vor, noch ein Tor!“ stellte in der Metropolregion Rhein-Neckar fast ein ganzes Jahr lang den Mädchenfußball in den Mittelpunkt. „Der Mädchenfußball boomt zwar“, erzählt Ex-Nationalspielerin Renate Lingor, „aber immer dann, wenn der Platz zum Spielen oder die Mittel begrenzt sind, wird den Jungs doch der Vorzug gegeben. Hier in der Region, die ja meine Heimat ist, rennen die Mädchen den Vereinen die Türen ein. Es ist eine tolle Sache, dass die Dietmar Hopp Stiftung so viel Geld in die Hand genommen hat, um die Mädels zu unterstützen!“
250.000 € investierte die Dietmar Hopp Stiftung, um Vereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, die C- und D-Mädchenmannschaften gemeldet haben, mit Mädchenfußball-„Schatzkisten“ zu unterstützen. Diese sind gefüllt mit topmoderner Spiel- und Trainingsausrüstung: Trikots für Sommer und Winter, Spiel- und Trainingsbälle, dazu Hütchen und Stangen für’s Training, Sanitätskoffer – natürlich mit Eisbox –, Trainingsleibchen und Trainingstore, alles bedruckt im fröhlichen „Mädels vor, noch ein Tor!“-Design. (19/04/11; Quelle: Dietmar-Hopp-Stiftung)



