topad


Akteure & Konzepte

Projekte & Programme

Peter Escher Stiftung eröffnet drei neue Standorte

Peter Escher engagiert sich seit Jahren mit seiner Stiftung für krebskranke Kinder, nun sollen drei neue Standorte eingerichtet werden, um die Arbeit der Stiftung noch effektiver gestalten zu können.Wie vom Kuratorium der Peter Escher Stiftung für krebskranke Kinder mitgeteilt wurde, ist beschlossen worden in diesem Jahr zunächst an drei Standorten Repräsentanzen einzurichten. So sollen neben Halle auch in Bad Langensalza in Thüringen und Eibau in Ostsachsen neue Repräsentanzen der Stiftung entstehen.

Foto: Peter Escher Stiftung

In Bad Langensalza ist seit Februar das Hufeland-Klinikum Kooperationspartner der Escher Stiftung für krebskranke Kinder, wo der Geschäftsführer der Klink Dr. Manfred Bohn neuer Repräsentant der Stiftung ist. “Wir sind mit den speziellen Bedürfnissen der kleinen Krebspatienten sehr vertraut. Deshalb unterstützen wir sehr gerne die Peter-Escher-Stiftung.”, so Klinik-Geschäftsführer Dr. Manfred Bohn. “Als mich Hartwig Kuenckler, der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, gefragt hat, ob ich Repräsentant werden könnte, habe ich spontan ja gesagt. Die Arbeit der Stiftung kommt schließlich auch unseren kleinen Krebspatienten zugute.”, ergänzte Dr. Bohn. Auch die beiden Chefärzte des Hufeland Klinikums, Doz. Dr. med. habil Lutz Schreiber (Bad Langensalza) und Dr. med. Lutz Pfeiffer (Mühlhausen) unterstützen die Aktion. Die Repräsentanz in Halle nahm bereits am 3. Juli unter Leitung von Prof. Dr. Dieter Körholz die Arbeit auf. Im Beisein von Sachsen-Anhalts Sozialministerin Dr. Gerlinde Kuppe unterzeichneten Peter Escher, Professor Dr. Dieter Körholz und Vorstandsvorsitzender Andreas Habicht die Kooperationsvereinbarung. Partner ist die Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendmedizin.

“Unsere Stiftung wurde 2002 in Leipzig gegründet. Prof. Körholz ist einer unserer Gründerväter und leitet unseren medizinischen Beirat. Seit 2006 sind wir in ganz Mitteldeutschland tätig. Ziel der Stiftung ist die Förderung der Kinderkrebsforschung, gerade hier bei uns in den neuen Ländern.”, sagte Stiftungsvorsitzender Andreas Habicht. “2009 wollen wir die Stiftung bekannter machen. Vor allem in Leipzig kenne man die Stiftung schon recht gut. Jetzt geht es in die Breite. Die Repräsentanzen erfüllen wichtige Aufgaben für die Stiftung. Sie geben uns vor Ort ein Gesicht und vernetzen uns zu lokalen und regionalen Meinungsmachern und natürlich zu den Bürgerinnen und Bürgern.”, so Habicht. Die Stiftung ist nach wie vor auf Spenden angewiesen, ohne die die Arbeit auch der vielen ehrenamtlichen Unterstützer nicht gestemmt werden kann, daher geht es der Stiftung natürlich auch neben der erhöhten Bekanntheit auch um das Spendensammeln.

Die neue Repräsentanz in Halle wurde nach Stiftungsangaben gleich zweifach durch Spenden unterstützt. Neben den Einnahmen vom Benefiztag des Beruflichen Schulzentrums Hugo Junkers Dessau in Höhe von 5.400 € übergab die Spardabank Halle zum Start einen Scheck über 2.500 €.
Der dritte Standort ist Eibau in Ostsachsen, dort stellt Klaus Nädler, Geschäftsführer der Privatbrauerein Eibau i. Sa. sein Büro zur Verfügung. Nur bei der die bloßen Bereitstellung von Räumlichkeiten sollte es bei Klaus Nädler nicht bleiben, er stellte sich auch gleich selbst Repräsentant zur Verfügung. Im Beisein des Bundestagsabgeordneten Michael Kretschmer, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschätzung, wurde die neue Repräsentanz eröffnet.

“Die Peter Escher Stiftung für krebskranke Kinder unterstützt die mitteldeutsche Forschung im Bereich Kinderkrebs. Diese Forschung ist in der Regel an den Universitätskliniken angebunden. Die Universitätskliniken sind die “Leuchttürme”, in denen die kleinen Patienten direkt behandelt werden, auch wenn sie nicht aus der Großstadt kommen. Neben der ständigen Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten schaffen wir so auch ein Netzwerk, von dem auch die Ärzte in der Fläche von unserem wachsenden Wissen profitieren. Das nützt natürlich direkt den kleinen Patienten. Kinderkrebs kann so unter Umständen früher und genauer erkannt werden.”, so Klaus Nädler. Wichtig sei ihm auch die Nachsorge und Weiterbehandlung, die so präziser und Erfolg versprechender wird. “Nicht zuletzt nützen alle bekannten Krankheitsfälle auch den weiteren Forschungen und damit den kleinen Krebspatienten von morgen, weil wir genauere Zahlen und dadurch Erkenntnisse haben. Deshalb ist jeder Euro wichtig und gut investiert – egal ob er aus einer Großstadt kommt oder aus den Städten und Dörfern zwischen den ‘Leuchttürmen’.”, so der neue Repräsentant Klaus Nädler weiter. (03/08/09)

Zur Übersicht "Akteure & Konzepte // Projekte & Programme"