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Programm "Mehr Migranten werden Lehrer" startet erstmals in Baden-Württemberg

Die Baden-Württemberg Stiftung veranstaltet den Schülercampus vom 9. bis 12. Mai 2014 in Stuttgart. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund über das Lehramtsstudium und den Lehrerberuf zu informieren.

Die kulturelle Vielfalt in den Klassenzimmern nimmt stetig zu. Um diese auch im Lehrerzimmer zu gewährleisten, werden bundesweit mehr Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund gebraucht – als kompetente Vorbilder und Vertraute. Im Moment haben vergleichsweise wenige Lehrkräfte eine Einwanderungsgeschichte.

Befragungen unter ehemaligen Schülercampus-Teilnehmenden zeigen, dass viele Oberstufenschüler mit Migrationshintergrund den Lehrerberuf mit Unsicherheit betrachten. Wenn sie sich für ein Studium entscheiden, dann oftmals eher für Jura oder Medizin.

Um junge Migrantinnen und Migranten für das Lehramtsstudium und den Lehrerberuf zu begeistern, entwickelte die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ihren Schülercampus “Mehr Migranten werden Lehrer”. Die Baden-Württemberg Stiftung wird das Projekt erstmals im Bundesland durchführen.

Der viertägige Schülercampus gibt Einblicke in das Lehramtsstudium und zeigt die Chancen des Lehrerberufs auf. Die Teilnehmenden informieren sich über die Fähigkeiten und Voraussetzungen für das Lehramtsstudium. Sie hospitieren in Schulen und diskutieren mit Hochschullehrerinnen und -lehrern und Lehrkräften die Erfordernisse dieses Berufes. Anhand der kompakten Informationen und dem Austausch mit Gleichgesinnten und Experten können sie eine überlegte Studienfachwahl treffen.

Der Schülercampus wurde zum ersten Mal im Jahr 2008 in Hamburg durchgeführt. Inzwischen findet er auch in Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, im Saarland und in Schleswig-Holstein statt.

(24.1.2014 | Quelle: Baden-Württemberg Stiftung)

Website zum Programm "Mehr Migranten werden Lehrer"

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