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Rheinland-Pfalz: Stiftung Opferschutz ist keine Konkurrenz

Landesjustizminister Jochen Hartloff betonte, mit der "Stiftung Rheinland-Pfalz für Opferschutz" sollten Lücken im geltenden Entschädigungssystem geschlossen werden.

Die Stiftung trete nicht in Konkurrenz zu bewährten Hilfsorganisationen. Ihre sei es, vor allem Opfern von Straftaten ergänzende finanzielle Hilfe zu leisten. Sie solle zur Linderung von Notlagen beitragen, wenn diesen Menschen nicht auf andere Weise geholfen werden kann. Ein Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung bestehe allerdings nicht. Denn das Opferentschädigungsgesetz sieht zum Beispiel keine staatlichen Leistungen vor, wenn Delikte fahrlässig begangen oder Straftaten im Ausland verübt worden sind. Dies kann für die Betroffenen zusätzliche Probleme bringen. Hier könne die Stiftung Abhilfe schaffen.

Zudem gehöre zu den Aufgaben der Landesstiftung, gemeinnützige Organisationen, die sich um die Opfer einer Straftat kümmern, zu unterstützen. Gerade bei der psycho-sozialen Betreuung könne und wolle die Stiftung nicht auf die verdienstvolle Mitarbeit der überwiegend ehrenamtlichen Helfer verzichten. In enger Kooperation mit diesen bewährten Einrichtungen könne das Angebot aber sinnvoll ergänzt werden.

Weiterhin wies der Minister auf die neue Webseite der Landesregierung für Kriminalitätsopfer hin. “Diese neue Opferschutzlandkarte der Landesregierung, die vom Justizministerium betreut wird, ermöglicht einen schnellen Überblick über wichtige Hilfs- und Beratungsangebote für Opfer von Straftaten in Rheinland-Pfalz.” Sie enthält eine Liste mit Notfallnummern für Hilfe unmittelbar nach der Tat und Hinweise, wo die Betroffenen einer Straftat finanzielle Unterstützung erhalten können. Wir hoffen damit den Betroffenen eine gute und schnelle Übersicht verschaffen zu können.

(28..12.2013 | Quelle: Landesregierung Rheinland-Pfalz)

Opferschutzlandkarte für Rheinland-Pfalz

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