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Rollende Arztpraxis verbessert Flüchtlingsversorgung auf dem Land

In Mölln (Schleswig-Holstein) ist ein Pilotprojekt gestartet, bei dem in einen VW Crafter eine Praxis für Allgemeinmedizin eingebaut wurde. Es soll die medizinische Versorgung der Flüchtlingsunterkünfte im Kreis Herzogtum Lauenburg verbessern. Die Damp-Stiftung finanziert das Projekt.

“Unser Praxisnetz möchte mit diesem Konzept derzeitige Schwachstellen und Brüche in der medizinischen Versorgung von Asylbewerbern und Schutzsuchenden verbessern”, so Markus Knöfler, Geschäftsführer des Praxisnetzes Herzogtum Lauenburg. “Insbesondere sollten die Notwendigkeit einer Behandlung durch einen Mediziner festgestellt, Haus- und Facharztpraxen des Kreises entlastet sowie die Risiken durch fehlende Sprachkenntnisse gemindert werden.”

An dem Pilotprojekt sind außerdem die Universität Lübeck und DB Regio Bus beteiligt. Das Praxisnetz Herzogtum Lauenburg ist ein kreisweiter Zusammenschluss von mehr als 130 Ärzten und Psychotherapeuten, fünf Kliniken und zahlreichen medizinischen Dienstleistern im Südosten Schleswig-Holsteins. In Wolfenbüttel ist das Konzept der Rollenden Arztpraxis bereits erprobt worden. Nun wird es in Mölln auf Akzeptanz getestet.

(23.11.2015 | Quelle: Deutsche Bahn AG)

Website der Damp-Stiftung

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