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Russland als Teil Europas

Gerda Henkel Stiftung veranstaltet internationale Konferenz am Deutschen Historischen Institut Moskau

"Der Tag wird kommen, an dem du, Frankreich, du, Russland, du, Italien, du, England und du, Deutschland, all ihr Völker dieses Erdteils, zu einer höheren Einheit verschmelzen werdet, ohne eure verschiedenen Vorzüge und eure ruhmreiche Einzigartigzeit einzubüßen, und ihr werdet eine europaïsche Bruderschaft bilden […].“ Victor Hugo, 1850

Historikerinnen und Historiker in Russland, der Ukraine, Moldawien und Weißrussland aufgelegt, die die Geschichte ihres Landes erforschen und hierfür mit deutschen Forscherinnen und Forschern zusammenarbeiten möchten. Nach knapp zehnjähriger Projektlaufzeit kommen am 19. und 20. September 2011 mehr als hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Ländern der Programmregion sowie Osteuropa-Historiker aus Deutschland im Deutschen Historischen Institut Moskau (Nachimovskij Prospekt 51/21 (INION), 117418 Moskau) zusammen. Zum Abschluss des Programms ziehen sie eine wissenschaftspolitische Bilanz und erläutern unter verschiedenen Aspekten, was es heißt, von „Russland als Teil Europas“ zu sprechen: Welcher Begriff von Europa liegt dem zugrunde? Inwiefern ist Russland einen eigenen Weg innerhalb der Geschichte Europas gegangen, und worin unterscheidet er sich vom westeuropäischen Modell? Welche kulturellen Annährungen und Austauschprozesse haben dennoch stattgefunden? Welche neuen Forschungsperspektiven lassen sich für eine grenzüberschreitende Kooperation auf dem Gebiet der Historischen Geisteswissenschaften entwickeln?

Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Russisch mit Simultanübersetzung. Das ausführliche Programm steht im Internet zur Verfügung. (02/09/11; Quelle: Gerda Henkel Stiftung)

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