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„Sag' mal was – Sprachförderung für Vorschulkinder“

Sprachförderung im Kindergarten ist heute eine der zentralen Aufgaben der frühkindlichen Bildung. In Deutschland gibt es kaum noch eine Tageseinrichtung, die nicht von Kindern, die zwei oder mehrsprachig aufwachsen besucht wird. Gerade für Kinder mit Migrationshintergrund ist das Beherrschen der deutschen Sprache eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme an unserem Bildungssystem. Damit sie von Beginn an diese Chance nutzen können, sollten Kinder so früh wie möglich beim Spracherwerb gefördert werden. Als eine der ersten Institutionen hat sich die Baden-Württemberg Stiftung dieses bedeutenden Themas angekommen und das Programm „Sag' mal was – Sprachförderung für Vorschulkinder“ initiiert.

Ausgestattet mit einem Volumen von knapp 40 Mio. Euro gehört das Programm zu einem der ersten flächendeckenden Angebote im Bezug auf frühe Sprachförderung in ganz Deutschland. In den vergangenen sieben Jahren haben fast 90.000 Kinder von diesem Angebot profitiert. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung sind jetzt erstmals in einer Publikation erschienen. Neben der Ergebnispräsentation beschreibt das Buch die theoretischen Zugänge zum Spracherwerb, gibt Impulse für Wissenschaft, Politik und Praxis und stellt den frühen Spracherwerb in einen größeren bildungspolitischen Kontext.

Zu den Autoren gehören u.a. Prof. Wolfgang Klein (Max-Planck-Institut für Psycholinguistik), Prof. Sabine Weinert (Universität Bamberg), Prof. Hartmut Esser (Universität Mannheim) sowie Prof. Rosemarie Tracy (Universität Mannheim). Der Publikation liegt eine filmische Dokumentation der Fachtagung „Sprachförderung im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Praxis“ von Dr. Paul Schwarz bei. (14/10/11; Quelle: Baden-Württemberg Stiftung)

www.sagmalwas-bw.de

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