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Schülerwettbewerb „20 Jahre Deutsche Einheit“ – Interessante Arbeiten eingereicht
Die Jury des Schülerwettbewerbs „20 Jahre Deutsche Einheit“ der Stiftung Berliner Mauer hat sich einen ersten Eindruck von den eingereichten Arbeiten verschafft. Über 300 Schüler/innen aus Berlin und Brandenburg haben sich mit Projektarbeiten ihrer Klassen an dem Wettbewerb beteiligt. Die Preise im Wert von insgesamt 7.500 €, die mit Mitteln des 2009 an die Stadt Berlin verliehenen Prinz-von-Asturien-Preises ausgelobt wurden, werden am Tag der Deutschen Einheit in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde vergeben.

Blick in die rekonstruierte Flüchtlingswohnung mit Originalmobiliar aus den 1950er Jahren / Foto: © ENM – Andreas Tauber
„Der Wettbewerb hat seinen Sinn erreicht, wenn Schüler, wie zum Beispiel der 11. Klasse der Gustav-Heinemann-Oberschule, sagen, dass sie durch die Beschäftigung mit dem Thema gemerkt haben, wie sehr sie das betrifft“, sagt Rainer Klemke. „Nach wie vor spannend ist die unterschiedliche Betroffenheit von Ost- und Westschülern, wenn es um die Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte und die DDR geht“, kommentiert Jana Hensel die eingereichten Arbeiten. Dr. Irmgard Zündorf zeigt sich beeindruckt: „Die Arbeiten zeigen den Optimismus, dass das Zusammenwachsen gelingt und dass die Jugendlichen diesen Pozess voranbringen.“ Elena Demke betont: „Die empirischen Untersuchungen zu Einstellungen vom Prozess des Zusammenwachsens überraschen in ihrer Qualität.“
Die Jury wird die Preisträger am 24. September 2010 bekanntgeben. Der Termin wird von den Schüler/innen sehnlichst erwartet. Neben Film- und Fotoaufnahmen sowie Ausstellungsobjekten wurden auch aus dem Bereich Theater Projekte eingereicht. Die Sieger/innen dürfen ihre Preise am 3. Oktober 2010 um 14:00 Uhr in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde entgegennehmen. Dann können sich auch Besucher in einer Ausstellung von der Kreativität der Schüler/innen überzeugen. Die Ausstellung wird bis zum 14. November 2010 in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen sein. (30/07/10; Quelle: Stiftung Berliner Mauer)



