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Schülerwettbewerb freestyle-physics startet

Bis zum 25. Mai 2015 können sich Jugendliche der Klassen 5 bis 13 für den Wettbewerb der Universität Duisburg-Essen (UDE) anmelden, der von der Stiftung Mercator gefördert wird.

Die Schüler können aus sechs Aufgaben wählen, die sich alle um das Thema Wasser drehen. Es geht beispielsweise darum, ein Boot zu bauen, das ohne Fernsteuerung ab- und nach ein bis drei Minuten auftaucht. Eine andere Aufgabe besteht darin, ein Kraftwerk zu entwerfen, das angetrieben durch einen Liter Wasser ein Gewicht möglichst hoch hebt.

Wer was ganz Neues wagen möchte, nimmt sich “Ahornsamen” vor. So wie diese Körnchen vom Baum trudeln, soll ein fünf bis zehn Gramm leichter Papierflieger senkrecht und so langsam, wie es geht, zu Boden sinken. “Das ist sicher die überraschendste Aufgabe bei diesem Wettbewerb, und wir wissen selbst noch nicht, wie die effektivste Lösung aussieht”, gibt Dr. Andreas Reichert vom freestyle-physics-Team zu. Neu im Programm ist auch “Schaschlikkran”: Aus den üblichen Holz- bzw. Bambusspießen, Haushaltsgummis und Faden gilt es, einen Lastenkran zu bauen. Sein Eigengewicht soll minimal sein, sein Ausleger muss 400 Gramm tragen können.

Die Physiker der UDE sind gespannt, was sich die Schüler einfallen lassen. “Oft lösen sie es einfach und genial zugleich”, sagt Reichert. Übrigens gilt für alle Konstruktionen: freestyle ist gefragt, nicht schön aussehen. “Wir bewerten, wie originell, funktionsfähig und robust etwas gebaut ist. Und natürlich, ob es physikalischen Pfiff hat.” Mitte Juni 2015 steigt dann das große Finale: Alle Teilnehmer dürfen ihre Konstruktionen vorführen, die besten werden prämiert.

(16.2.2015 | Quelle: Universität Duisburg-Essen)

Website zum Wettbewerb freestyle-physics

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