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Siebtklässler werden zu Lebensrettern ausgebildet

Die rund 12 000 Siebtklässler in Mecklenburg-Vorpommern werden in der kommenden Woche zu Lebensrettern ausgebildet. Sie sollen in einem Projekt der Björn-Steiger-Stiftung die Herz-Lungen-Wiederbelebung lernen und so im Notfall in der Lage sein, den Tod eines Menschen bei Herz-Kreislauf-Stillstand zu verhindern, teilte Landesbildungsminister Henry Tesch (CDU) gestern in Schwerin mit.

Foto: Björn-Steiger-Stiftung

Die Stiftung stellt für jeden Schüler eine Übungspuppe zur Verfügung. Diese können die Kinder nach der Projekt-Schulstunde für einige Zeit mit nach Hause nehmen, um auch ihre Familien mit Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung (wieder) bekanntzumachen, wie Stiftungspräsident Pierre-Eric Steiger sagte. Das Vorhaben kostet 300.000 €.

Der Nordosten ist nach Berlin das zweite Bundesland, in dem es stattfindet. Am Freitag sollen rund 300 Lehrer in Rostock zum Projekt „Retten macht Schule“ fortgebildet werden, das die Stiftung in den kommenden fünf Jahren jeweils mit allen Siebtklässlern in Mecklenburg-Vorpommern durchführen will. Der sogenannte plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache in Deutschland. Jährlich sterben 100.000 Menschen daran, wie der Notfallmediziner Gernot Rücker vom Uni-Klinikum Rostock sagte. (10/03/10; Quelle: Björn-Steiger-Stiftung)

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