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„Sommerstipendiaten“ verbessern ihre Deutschkenntnisse

Vierzehn Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren sind noch bis zum 18. Juli 2009 im Rahmen des Projektes „Frankfurter Sommerstipendien für die besten Deutschschüler aus Frankfurts Partnerstädten“ in Frankfurt zu Gast und verbessern ihre Deutschkenntnisse. Außerdem haben sie die Gelegenheit, sich ein differenziertes Bild von ihrer Partnerstadt Frankfurt am Main zu machen.

Foto: Goethe Institut Frankfurt

Die Sommerstipendiaten wurden in Kooperation mit den Goethe?Instituten im Ausland über einen Schreibwettbewerb ausgewählt. Sie kommen aus den Partnerstädten: Kairo, Granada (Nicaragua), Lyon, Birmingham, Toronto, Budapest, Dubai, Leipzig, Deui-la-Barre, Mailand, Krakau, Prag, Tel Aviv, Guangzhou.

Die Jugendlichen wohnen während ihres Aufenthalts in Frankfurter Gastfamilien und erhalten insgesamt 60 Unterrichtseinheiten Deutsch (eine Einheit entspricht 45 Minuten). Außerdem wird den Sommerstipendiaten ein landeskundliches Programm geboten. Dazu gehörten auch der feierliche Empfang durch Bürgermeisterin Jutta Ebeling am 2. Juli im Frankfurter Römer, die Begegnung mit den StadtteilBotschaftern am 6. Juli. Noch auf dem Programm stehen heute der Empfang in der Stiftung Polytechnische Gesellschaft sowie der Besuch bei Radio X mit anschließenden Radioaufnahmen am 15. Juli und die Abschlussveranstaltung im Heinrich?von?Gagern?Gymnasium am 17. Juli.

Durch die Förderung des Projektes möchte die Stiftung Polytechnische Gesellschaft den Zusammenhalt der Stadt und die Öffnung der Stadt nach außen unterstützen. „Wir hoffen, dass die Sommerstipendiaten nach den drei Wochen als Botschafter Frankfurts in ihre Heimatstädte zurückkehren werden“, sagte Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Das Goethe?Institut fördert durch den dreiwöchigen Sprachaufenthalt die Kenntnis der deutschen Sprache und pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit. „Wir wollen uns den Herausforderungen der Globalisierung stellen und einen Beitrag für eine durch Verständigung humanere Welt leisten, in der kulturelle Vielfalt als Reichtum erkannt wird. Dieses Projekt ist ein hervorragendes Beispiel dafür, diesem hohen Ziel einen Schritt näher zu kommen“, betonte Günther Schwinn-Zur, Leiter des Goethe-Instituts Frankfurt.

„In einer zusammenwachsenden Welt wird der internationale Dialog immer wichtiger – gleichzeitig gewinnt die Beherrschung von Fremdsprachen für Kinder und Jugendliche als eine wichtige Qualifikation im Studium und späteren Berufsleben immer mehr an Bedeutung“, erklärte Dr. Martin Deckert, COO und Mitglied des Vorstands der UBS Deutschland AG. Die UBS Deutschland AG unterstützt nach 2008 zum zweiten Mal das Projekt „Frankfurter Sommerstipendien“.

In ihrem Motivationsschreiben für das Projekt schrieb die Sommerstipendiatin Karolina Watroba aus Polen: „Frankfurt am Main ist nicht nur ein Ort, an dem Deutsch gesprochen wird, sondern es ist auch Goethes Geburtsort und die Stadt mit der größten Buchmesse der Welt – für mich wie ein „Wunderplatz““. „Intensives Lernen und Kennenlernen der Sprache, der Kultur, des Lebensstils eines fremden Landes ist für mich beides: eine große Herausforderung und ein außerordentlicher Traum“, so Watroba.

Die „Frankfurter Sommerstipendien“ sind ein Kooperationsprojekt des Goethe-Instituts Frankfurt und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main mit Unterstützung der UBS, der Stadt Frankfurt am Main, des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums und des Vereins der Freunde und Förderer des Goethe-Instituts Frankfurt. (09/07/09; Quelle: Goethe Institut Frankfurt)

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