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Spenden für Pakistan fließen nur schleppend
Fast ein Viertel Pakistans versinkt dieser Tage in den Fluten, 14 Millionen Menschen sind betroffen. Trinkwasser, Essen, Kleidung. Es fehlt buchstäblich an Allem. Die Menschen sind auf der Flucht. Sie brauchen Hilfe, jetzt. Bleibt diese aus, kommt es zwangsläufig zu einer zweiten Welle von Toten - ausgelöst durch Krankheit und Hunger. Hunderttausende könnten ihr Leben verlieren - das gilt es zu verhindern! Doch die Spendenbereitschaft ist zu gering.
Deutsche Hilfsorganisationen haben die Bundesbürger zu weiteren Spenden für die Flutopfer in Pakistan aufgerufen und dabei appelliert, sich nicht von Vorurteilen leiten zu lassen. Beklagt wurde eine geringe Hilfsbereitschaft, da Pakistan offensichtlich meist als Land mit Krieg, Terror und nicht endenden Krisen wahrgenommen werde, was viele Spender abschrecke. 140.000 € hat “Aktion Deutschland Hilft” bis jetzt eingenommen. Welthungerhilfe, Oxfam, Care, UNICEF und andere erinnerten an eine sehr viel größere Resonanz bei früheren Katastrophen, zum Beispiel nach dem Erdbeben in Haiti. Damals seien in kürzester Zeit mehr als acht Mio. € zusammengekommen. (13/08/10; Quelle: UNESCO)



