Akteure & Konzepte
Projekte & Programme
Spendentrauermarsch für Opfer der Loveparade
Rund 1.000 Menschen haben am Sonntag in Duisburg mit einem Spenden-Trauermarsch der Opfer der Loveparade vom 24. Juli gedacht. Aufgerufen hatte ein Bürgerbündnis, dem unter anderem der Lions Club und der Stadtsportbund angehören. Zum Auftakt des Trauermarsches sagte der ehemalige Duisburger Oberbürgermeister Josef Krings (SPD), die Übernahme von Verantwortung für die Katastrophe bei dem Musikfestival sei „keine politisch-strategische Abwägung, sondern eine Charakterfrage.“
Für die Aufarbeitung der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg mit 21 Toten hat Bundespräsident Christian Wulff indess angeregt, einen Ombudsmann einzusetzen und einen Hilfsfonds einzurichten. In der Online-Ausgabe der “Bild am Sonntag” verwies Wulff auf seine Erfahrungen im Umgang mit Katastrophen während seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident. So sei auch nach dem Transrapid-Unglück im September 2006 ein Hilfsfonds eingerichtet worden. Durch Spenden seien binnen kurzer Zeit 750.000 € zusammengekommen.
Zudem habe sich ein ehemaliger Jurist als Ombudsmann um die Interessen der Hinterbliebenen gegenüber Versicherungen, Ämtern und Anwälten gekümmert. “Über beides könnte man auch für die Opfer der Loveparade-Katastrophe nachdenken”, sagte Wulff. (02/08/10; Quelle: Bild Online; rbb)



