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Spitzenverbände begrüßen CSR-Strategie der Bundesregierung

Die CSR-Strategie der Bundesregierung setzt aus Sicht der Wirtschaft die richtigen Schwerpunkte. Der Anfang Oktober vom Bundeskabinett verabschiedete Nationale CSR-Aktionsplan zielt nach Ansicht der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft BDA, BDI, DIHK und ZDH zu Recht darauf ab, die Unternehmen bei ihrem gesellschaftlichen Engagement durch Beratungs- und Coachingprogramme, den Aufbau von Netzwerken und Runden Tischen sowie durch die Bündelung von CSR-relevanten Informationen zu unterstützen.

Mit ihrer praxisorientierten Vorgehensweise würdige die Bundesregierung das vielfältige gesellschaftliche, soziale und umweltpolitische Engagement von Unternehmen, die CSR als selbstverständlichen Bestandteil ihrer Unternehmenskultur betrachten. Sie erteile damit Ansätzen eine klare Absage, die vielfältigen CSR-Aktivitäten deutscher Unternehmen in ein künstliches Korsett zu zwängen und zu standardisieren. Eine langfristig ausgerichtete und nachhaltige Unternehmensführung schaffe dauerhafte Werte, von denen die gesamte Gesellschaft profitiere, heißt es in der Mitteilung der Spitzenverbände weiter.

Jetzt komme es darauf an, dass sich dieser praxisorientierte Ansatz auch auf europäischer Ebene durchsetze. Die EU-Kommission sei aufgefordert, den von ihr mit der Europäischen Allianz für CSR im Jahr 2006 beschrittenen Weg, der auf Partnerschaft, Erfahrungsaustausch, Dialog und Wissensvermittlung setzt, gemeinsam mit der Wirtschaft weiterzugehen. Die CSR-Strategie der Bundesregierung biete hierfür eine gute Orientierungsgrundlage.

BDA, BDI, DIHK und ZDH hatteen sich mit rund 40 weiteren Akteuren am Nationalen CSR-Forum beteiligt, das die Bundesregierung bei der Erarbeitung der jetzt vorgelegten CSR-Strategie beraten hat. (19/10/10; Quelle: BDA, dpa)

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