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Stanford University und Gerda Henkel Stiftung setzen Kooperation fort

Die Gerda Henkel Gastprofessuren am Department of German Studies werden um vier Jahre verlängert.

Das Department of German Studies der kalifornischen Stanford University gehört zu den renommiertesten Instituten der USA auf dem Gebiet der German Studies. Seit 2009 ermöglicht die Gerda Henkel Stiftung es Professorinnen und Professoren deutscher Universitäten aus dem Bereich der Historischen Geisteswissenschaften, dort zu forschen und zu lehren. Die Gerda Henkel Visiting Professors werden jeweils für eine Dauer von drei Monaten nach Stanford eingeladen.

Ziel des Programms ist es, Forschungsaktivitäten mit Deutschland-Bezug in Stanford auszubauen und die guten wissenschaftlichen Beziehungen zwischen der Universität und deutschen Forschungseinrichtungen zu vertiefen. Nun haben die Stanford University und die Gerda Henkel Stiftung beschlossen, ihre Zusammenarbeit bis 2018/2019 zu verlängern. In einer weiteren wesentlichen Entscheidung wählte ein Auswahlgremium des Department of German Studies in Abstimmung mit der Gerda Henkel Stiftung die Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Nicole Schwindt als Gerda Henkel Gastprofessorin 2014/2015. Sie folgt auf den Politik- und Verwaltungswissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Seibel, der vom 1. April 2014 an am akademischen Leben des Departments teilnehmen wird.

Prof. Dr. Nicole Schwindt, geboren 1957, hat seit 1993 eine Professur am Institut für Alte Musik der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen inne. Ihr besonderes Forschungsinteresse gilt der deutschen Renaissancemusik. Den kollegialen Austausch am Department of German Studies möchte sie dafür nutzen, ein Forschungsprojekt zur weltlichen Musik am Hof Kaiser Maximilians I. fortzuführen. Im Zentrum ihres Seminars und ihres Vortrags werden Aspekte deutscher Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit aus interdisziplinärer Perspektive und insbesondere die Rolle der Musik bei der deutschen Nationsbildung um 1500 stehen.

Prof. Dr. Wolfgang Seibel, geboren 1953, ist Professor für Politik und Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz und lehrt an der Hertie School of Governance. In seinen jüngsten Monographien “Macht und Moral. Die ‘Endlösung der Judenfrage’ in Frankreich 1940-44” (2010) und “Verwaltete Illusionen. Die Privatisierung der DDR-Wirtschaft durch die Treuhandanstalt und ihre Nachfolger 1990-2000” widmet er sich zwei Themen deutscher Zeitgeschichte. Während seines Gastaufenthaltes wird er ein Seminar zur deutschen Außenpolitik nach dem Kalten Krieg anbieten.

(11.2.2014 | Quelle: Gerda Henkel Stiftung)

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