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Stiftung 2 Grad: Unternehmer setzen sich für Dekarbonisierung der Wirtschaft ein

Zum Start der Dekarbonisierungsinitiative der Stiftung 2 Grad haben die CEOs führender deutscher Unternehmen Bundeskanzlerin Angela Merkel die Erklärung "Deutsche Unternehmen auf dem Weg in die 2-Grad-Wirtschaft" überreicht. Darin bekennen sie sich dazu, durch ihr Handeln die deutsche Klimapolitik zu unterstützen.

Ziel sei es, einen Beitrag dazu zu leisten, Deutschland zum globalen Vorbild der von der Kanzlerin beim G7-Gipfel in Elmau ausgerufenen Dekarbonisierung zu machen. Im Rahmen der Dekarbonisierungsinitiative der Stiftung 2 Grad stellen die CEOs ihre Unternehmen für eine 2-Grad-Wirtschaft auf und entwickeln umfassende Strategien mit ambitionierten Klimaschutzzielen.

Die Weltklimakonferenz in Paris sehen die Unternehmer als wichtigen Meilenstein der Dekarbonisierung der Wirtschaft. Mit Blick auf die zentrale Rolle der Wirtschaft bei der Umsetzung der deutschen Klimaziele sagt Dr. Rüdiger Grube, Vorsitzender des Vorstands Deutsche Bahn AG und stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 2 Grad: “Wir als Unternehmer der Stiftung 2 Grad gehen klimapolitisch voran und unterstützen die Bundesregierung dabei, bis 2050 95 Prozent Treibhausgasemissionen in Deutschland einzusparen.“ Die Unternehmer laden andere Unternehmen ein, sich diesem Weg anzuschließen. „Für Unternehmen kann der Klimaschutz die Chance sein, mit neuen Produkten und Angeboten auch neue Märkte und Kunden zu erschließen”, so Grube weiter.

Im Rahmen des Arbeitsprogramms der Dekarbonisierungsinitiative setzen die Unternehmen der Stiftung 2 Grad als klimapolitische Vorreiter ihrer Branchen Beispiele zur Umsetzung der Dekarbonisierung der Wirtschaft. „Wir brechen den Weg in die 2-Grad-Wirtschaft auf die einzelnen Sektoren und Geschäftsfelder herunter und schaffen dadurch Best-Practice-Modelle für Klimaschutz“, beschreibt Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung, die Aufgabe. Die Handlungsfelder beinhalten dabei unter anderem den Ausbau erneuerbarer Energien, Energieeinsparung, Ressourceneffizienz, nachhaltige Mobilität und Klimaschutzinvestitionen. “Uns ist wichtig, diesen Prozess gemeinsam mit den Unternehmen transparent und systematisch anzugehen. Daher wird die Stiftung hierzu regelmäßig über die Fortschritte in den Unternehmen berichten”, so Nallinger weiter.

Die Unternehmer der Stiftung 2 Grad verstehen sich als Partner der Politik für ambitionierten Klimaschutz, gleichzeitig stellen sie politische Forderungen: “Wir brauchen die richtigen Rahmenbedingungen, um zusammen mit möglichst vielen Unternehmen unternehmerischen Klimaschutz erfolgreich voranzutreiben”, so Dr. Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group und Vorsitzender des Präsidiums der Stiftung 2 Grad. Die CEOs fordern deswegen ambitionierte deutsche Klimaziele für 2030 und eine verbindliche nationale Strategie, um die Dekarbonisierung der Wirtschaft bis 2050 einzuleiten. “Wir Unternehmer brauchen Planungs- und Investitionssicherheit, um den Weg in die 2°-Wirtschaft zu meistern”, meint Dr. Otto. “Denn darin liegt unsere zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.”

(2.11.2015 | Quelle: Stiftung 2 Grad)

Positionspapier zum Download (PDF)

Website der Stiftung 2 Grad

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