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Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe: Nachsorge verbesserungsfähig

"Das langfristige Rehabilitationsergebnis von Schlaganfall-Patienten ist gemessen am hohen Aufwand häufig noch nicht befriedigend", so Dr. Michael Brinkmeier, Geschäftsleiter der Schlaganfall-Hilfe. Dies läge vor allem an der mangelnden Steuerung des Behandlungsprozesses.

An die künftige Regierung richtet er den Appell, die Gesundheitspolitik und insbesondere die Schwachstellen des Systems in den Blick zu nehmen.

Prof. Dr. Otto Busse, Generalsekretär der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft, begrüßt das neue Konzept der so genannten Neurovaskulären Zentren. Im Mittelpunkt dieser Netzwerke stehen jeweils überregionale Stroke Units, die auch über eine Neurochirurgie, Neuroradiologie und Gefäßchirurgie verfügen. Von dieser Kompetenz profitieren auch Patienten der angeschlossenen kleineren Kliniken, die nicht über diese Möglichkeiten verfügen. Insgesamt 36 Netzwerke hatten sich beworben, 16 von ihnen wurden für die Pilotphase ausgewählt.

“Der Schlaganfall ist eine Volkskrankheit, rund 270.000 Menschen sind jährlich in Deutschland davon betroffen”, betont Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Statistisch betrachtet erleidet jeder 6. Mensch einen Schlaganfall in seinem Leben.

(29.10.2013 | Quelle: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe)

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