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Stiftung für orthodoxes Kloster geplant

Das in Götschendorf (Uckermark) geplante russisch-orthodoxe Kloster soll eine finanziell breitere Basis erhalten. Initiator Norbert Kuchinke sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa, für das Kloster solle eine Stiftung gegründet werden. Als Präsident solle der Moskauer Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche, Kyrill, gewonnen werden. "Dadurch hoffen wir auf mehr Sponsoren und eine rasche Vollendung unseres inzwischen länderübergreifend bekannten Vorhabens, das in Westeuropa bislang einmalig ist“, so Kuchinke.

Foto: Gemeinde Götschendorf

Laut Kuchinke wird das Kloster nach Entwürfen des auch in Berlin tätigen russischen Stararchitekten Sergej Tschoban gebaut. Mittelpunkt des gesamten Ensembles ist ein auf einer Anhöhe am Kölpinsee gelegenes, 1910 im spätklassizistischen Stil erbautes Schloss.

Ursprünglich sollte das Kloster bereits 2009 eröffnet werden. Doch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise verzögerte das Vorhaben als der Generaldirektor eines Moskauer Stahl- und Walzwerkes als Hauptsponsor ausfiel. Daraufhin kam es zu Zahlungsschwierigkeiten. Nun sollten weitere Förderquellen erschlossen werden, damit der Bau im nächsten Jahr fertiggestellt werden kann.

Aus dem Schloss soll demnach ein Gästehaus werden mit einem Veranstaltungssaal, Restaurant, Seminarräumen und Bibliothek. Der Grundstein für die Steinkirche – ein quadratischer Kuppelbau mit einem 27 Meter hohen Turm – wurde bereits im Mai 2008 gelegt. Sie soll einmal rund 350 Menschen Platz bieten.

Die Berliner Diözese der russisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats hatte es Ende 2006 vom Land Brandenburg für einen “symbolischen Euro” erworben und sich im Gegenzug verpflichtet, vier Millionen Euro in das Anwesen zu investieren. In der Anlage sollen später etwa 30 Mönche leben. (11/03/10; Quelle: RBB, dpa, Der Tagesspiegel)

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