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Stiftung Händel-Haus in Halle erweitert Archiv um seltene, wertvolle Händel-Ausgaben

Der Stiftung Händel-Haus in Halle ist erneut der Ankauf wertvoller Erstausgaben und früher Drucke von Händel-Kompositionen aus den Vereinigten Staaten und Großbritannien gelungen, darunter Erstdrucke, die bisher in keinen Bibliotheken und Archiven in Deutschland vorlagen. Insgesamt befinden sich damit nunmehr 15 Erstdrucke von Händels Opern und zwölf Erst- bzw. frühe Ausgaben seiner Oratorien in Händel-Haus-Besitz. Als Zentrum der Händel-Pflege und –Forschung konnte die Stiftung Händel-Haus damit innerhalb von kurzer Zeit einen weltweit bedeutenden Sammlungsbestand an wertvollen Händel-Ausgaben in der Geburtsstadt von Georg Friedrich Händel, Halle (Saale), aufbauen.

Neu im Händel-Haus-Archiv sind die Erstausgabe der Partitur der Händel-Oper “Aetius” (Ezio, einzige in Deutschland, soweit bekannt), Erstausgaben der späten Händel-Oratorien “Alexander Balus” (nur eine weitere in D) und “The Choice of Hercules” (einzige in D) (aus einem New Yorker Antiquariat) Erstausgabe des Oratoriums “Saul” (einzige in D) der Erstdruck der Händel-Oper “Rodelinda” und ein früher Druck des Oratoriums “Judas Maccabaeus” (aus Londoner Antiquariaten)

Darüber hinaus umfasste das Konvolut aus den Vereinigten Staaten eine Korrespondenz des englischen Händel-Forschers Jacob Maurice Coopersmith (1903-1968) aus den Jahren 1931-1937. (19/07/10; Quelle: Stiftung Händel-Haus)

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