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Stiftung "Haus der kleinen Forscher" födert zusätzlich 5000 Kindergärten
Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" will in diesem Jahr rund 5.000 Kindergärten neu in ihr naturwissenschaftliches Bildungsprogramm einbeziehen. Das sagte der Geschäftsführer der Stiftung, Peter Rösner, am Dienstag in Berlin. Bis Jahresende sollen insgesamt etwa 20.000 Kindergärten angeschlossen sein - und damit fast die Hälfte der Einrichtungen in Deutschland.

Foto: Haus der kleinen Forscher
Das flächendeckende Bildungsangebot der bundesweit tätigen Stiftung “Haus der kleinen Forscher” soll zukünftig jedem Kind in Deutschland zur Verfügung stehen und ihm bereits ab einem Alter von drei Jahren die Möglichkeit geben, die eigene Bildungsbiografie erfolgreich zu starten. Dieses Frühbildungskonzept entspricht den Vorstellungen der Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan, die anlässlich der aktuellen PISA-Ergebnisse in ihrem Drei-Punkte-Aktionsplan von der Notwendigkeit gut angelegter „Bildungsketten“ spricht.
„`Kleine Forscher`, die bereits im Kita-Alltag zusammen mit ihren Erzieherinnen und Erziehern Naturphänomenen nachgehen, lernen sehr früh, wie man lernt“, sagt Stiftungsgeschäftsführer Dr. Peter Rösner. Im Konzept der Stiftung “Haus der kleinen Forscher” wird Bildung als interaktiver, sozialer Prozess verstanden, in dem Kita-Fachkräfte die Rolle von Lernbegleitern einnehmen. Mit diesem Ansatz ist es möglich, neben der Lernkompetenz auch die Sprach- und Sozialkompetenz sowie die Feinmotorik der Kinder bewusst zu fördern und an die Lebenswelt der Kinder anzuknüpfen.
2011 startet die Stiftung eine umfangreiche Begleitforschung, um die Wirkung der Stiftungsangebote hinsichtlich der Haltung und Kompetenzen der Kita-Fachkräfte sowie der Gestaltung der Bildungsbiografie der Kinder nachzuweisen. (05/01/11; Quelle: Stiftung “Haus der kleinen Forscher”)



