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Stiftung KinderHerz finanziert fahrbares 3D-Gerät für Kinderherzchirurgie in Aachen

Die Stiftung Kinderherz hat der Klinik für Kinderherzchirurgie am Uniklinikum Aachen eine Spende von 33.000 € übergeben. Damit schafft die Klinik ein fahrbares 3D-Gerät zur vorgeburtlichen Diagnostik an. "Bei 1000 untersuchten Föten entdeckt man einen mit einem schweren Herzfehler", sagte Prof. Dr. Jaime Vazquez-Jimenez, Leiter der Kinderherzchirurgie, zur Notwendigkeit des Diagnosegeräts, das mit modernster Ultraschalltechnik arbeitet.

Wird ein Herzfehler frühzeitig entdeckt, können sich Herzklinik und Kreißsaal schon vor der Entbindung vorbereiten. Und mit dem neuen Apparat können die Ärzte sogar zu Schwangeren hinfahren, wenn diese aus medizinischen Gründen nicht transportfähig sind, beispielsweise bei einem Blasensprung.

“Wir können jetzt die Sicherheit solcher Kinder extrem nach vorne bewegen”, so Thomas Ittel, Ärztlicher Direktor des Uniklinikums, bei der Spendenübergabe. 80 % der Herzoperationen an Säuglingen seien prädiagnostiziert, nur 20 % Notfälle. Schon ab der 12. Lebenswoche im Mutterleib könne man einen möglichen Herzfehler mit Hilfe des Geräts erkennen, ergänzte Prof. Dr. Barbara Schiessl von der Frauenklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Tobias Wecker von der Stiftung Kinderherz freute sich, «dass wir die pränatale Diagnostik fördern können, das ist eine wichtige und gute Sache».

Die Stiftung unterstützt deutschlandweit verschiedene Projekte, bei denen angeborene oder erworbene Herzfehler bei Kindern behandelt werden. Die meisten Spender der 33.000 € sind aus der Städteregion. (08/03/11; Quelle: Stiftung KinderHerz)

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