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Stiftung Mercator: Neuer Think Tank soll China analysieren

Das neu gegründete Mercator Institute for China Studies (MERICS) soll durch unabhängige und praxisnahe Forschung und Analyse ein differenzierteres Chinabild in Deutschland entstehen lassen. Nach der Aufbauphase wird es Europas größtes Zentrum für chinabezogene Forschung und Wissensvermittlung sein.

“Mit MERICS eröffnen wir einen zentralen Ort für die Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen China in Deutschland. Damit sollen die Grundlagen für eine bessere Urteilsfähigkeit in Fragen zum heutigen China geschaffen werden – vor allem bei Entscheidungsträgern in Deutschland“, sagte Prof. Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. “Dafür investieren wir in den kommenden fünf Jahren 18,4 Mio. €.“

Bis Ende 2014 werden sich am MERICS bis zu 30 Wissenschaftler und Senior Experts in vier Forschungsgruppen mit den Schwerpunkten Politik, Wirtschaft, Innovation und Umwelt sowie Gesellschaft, Medien und Gegenwartskultur beschäftigen. Mitte 2014 startet MERICS sein internationales Fellowship-Programm, um meinungsprägende Forscher und Politikberater aus China, Europa und den USA in die Arbeit des Instituts einzubinden.

Der Direktor von MERICS, Prof. Dr. Sebastian Heilmann, betonte: “MERICS ist ein Think Tank des 21. Jahrhunderts. Was uns von bestehenden Forschungseinrichtungen unterscheidet, ist die Tatsache, dass MERICS sich nicht einfach mit selbstgewählten Forschungsthemen befasst, sondern ganz gezielt auf die Nachfragen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie von Seiten der Medien eingeht.”

Ziel von MERICS ist es, zu einem international sichtbaren Zentrum der Chinaforschung zu werden und eine maßgebliche Rolle bei der Erklärung von Entwicklungen in China zu spielen. Das Zentrum strebt an, die Beziehungen zu China durch eigene Handlungs- und Strategieempfehlungen aktiv mitzugestalten. Das Institut will mit verschiedenen Publikationsformaten vielfältige Zielgruppen – vom interessierten Laien über Unternehmer und Journalisten bis hin zu Entscheidern in der Politik – erreichen.

(14.11.2013 | Quelle: Stiftung Mercator)

Website von MERICS

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