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Stiftung Münch ins Leben gerufen

Eugen Münch will mit seiner Stiftung Münch die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Gesundheitswirtschaft, insbesondere auf Grundlage des von Münch entwickelten Konzepts der Netzwerkmedizin bezwecken, so die Satzung der Stiftung. Im Fokus steht außerdem die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesen und der Gesundheitspflege.

Ein wesentliches Ziel der Stiftung wird es sein, praktikable Konzepte und kreative Wege aufzuzeigen, mit denen die Gefahr einer weiteren Rationierung im deutschen Gesundheitswesen vermieden und die Vollversorgung auch bei einer sich weiterhin verschärfenden demographischen Entwicklung gewährleistet werden kann. Dabei wird die Stiftung die wissenschaftliche und unternehmerische Konkretisierung und Weiterentwicklung des Netzwerkmedizin-Konzepts ebenso wie die Förderung von anderen wissenschaftlichen Projekten und Nachwuchskräften initiieren und aktiv begleiten. Auch eine Beteiligung der Stiftung an vielversprechenden Startup-Unternehmen in der Branche ist ausdrücklich denkbar.

Die künftige programmatische Stiftungsarbeit wird im Rahmen von Fachsymposien und Konferenzen sowie durch die Veröffentlichung entsprechender Studien und Analysen geleistet. Das konkrete Stiftungsprogramm soll dabei in den kommenden Wochen erarbeitet werden.

“Das Konzept der Netzwerkmedizin soll in eine flächendeckende und dynamische Anwendung überführt werden und bedarf einer kontinuierlichen wissenschaftlichen wie auch unternehmenspraktischen Begleitung, um den gesellschaftlichen und demographischen Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen gerecht werden zu können”, so Eugen Münch zu seiner Stiftung. “Ich begrüße die derzeit anlaufende unternehmerische Umsetzung bei Helios, Rhön-Klinikum und Asklepios ausdrücklich. Die Stiftung Münch versteht sich dabei als Ideengeber, Sparringspartner und Motor.”

Die gemeinnützige Stiftung unterliegt der Aufsicht der Regierung von Unterfranken. Diese hat mit der heutigen Urkundenübergabe die Stiftung Münch anerkannt. Das Stiftungskapital besteht zum Zeitpunkt der Errichtung der Stiftung aus 1.380.000 Stückaktien der Rhön-Klinikum AG im Wert von rund 33 Mio. €, welches je zur Hälfte in Stiftungsgrundstock und Rücklage eingeteilt ist.

Stifter Eugen Münch (Vorsitzender) bildet zusammen mit Stephan Holzinger (stellvertretender Vorsitzender) den künftigen Vorstand der Stiftung Münch. Der Stiftungsvorstand ist das alleinige Organ der Stiftung. Diese hat ihren Sitz in Bad Neustadt (Saale), wird operativ aber von ihrem künftigen Büro in der Münchner Maximilianstraße heraus tätig werden.

(4.6.2014 | Quelle: Stiftung Münch)

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